Trigeminusneuralgie – Nervenerkrankung (Neurochirurgie) – Medizinisches Glossar auf Operation.de

Trigeminusneuralgie – Überblick

Auszug: Als Trigeminusneuralgie werden sehr heftige, blitzartig einschießende, elektrisierende Schmerzen im Gesicht bezeichnet, die dem Ausbreitungsgebiet des sensiblen Gesichtsnervs (Nervus trigeminus) mit seinen drei Ästen zuzuordnen sind. Wenn die Diagnose der Trigeminusneuralgie gestellt ist, erfolgt zunächst eine medikamentöse Behandlung, meist mit einem Medikament, das auch bei der Epilepsie zum Einsatz kommt. Führt diese Behandlung auch bei ausreichender Dosierung zu keinem befriedigendem Erfolg, sind operative Schritte angezeigt. Die Operation wird durch einen Facharzt für Neurochirurgie durchgeführt und muss stationär erfolgen. Der Eingriff dauert ca. 1 – 1,5 Stunden. Nach der Operation wird angestrebt, dass der Patient schnell wieder wach wird. Meist erfolgt eine intensivmedizinische Überwachung für eine Nacht, um mögliche Komplikationen schnell erkennen und beheben zu können.

Über die Operation und Behandlung bei Trigeminusneuralgie innerhalb der Neurochirurgie wird auf folgenden Kapiteln Auskunft gegeben.

operation.de – Operationen nach Körperregionen

operation.de – Operationen nach Körperregionen