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Vampir Lifting – Alternativen, Erfolgsrate und Risiken

Grund und Ziel der Behandlung: Das Vampir Lifting soll die Gesichtshaut auf natürliche Weise verjüngen, so das Versprechen. Ziel ist also, eine deutlich sichtbare Verbesserung des Hautbildes, also eine frischeres, festeres und pralleres Aussehen zu schaffen. Dabei soll sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch die Festigkeit des Hautgewebes verbessert werden, also eine Verjüngung von außen und innen erreicht werden.

Alternativen: Das Vampir oder Plasma-Lifting stellt nur eine von zahlreichen Behandlungsmöglichkeiten zur Verbesserung und Verjüngung der Haut dar. Deshalb gibt es zahlreiche Alternativen: Insbesondere die Mesotherapie, also die mehrfache Injektion spezieller pflanzlicher Wirkstoffe in die Haut, verspricht ähnliche Effekte. Wer eine völlig non-invasive Methode sucht, der kann zum Beispiel eine Hautglättung durch Ultraschall versuchen. Je nach Ausgangssituation können jedoch auch Anti-Faltenbehandlungen zum Beispiel mit Botox oder mit sogenannten Dermal Fillern eine Alternative zum Vampir Lifting darstellen.

Wichtig: Bei deutlich sichtbaren Faltenkanälen und stärker ausgeprägter Hautalterung kann diese Methode womöglich nicht den gewünschten Behandlungserfolg bringen. Hier sollten Arzt und Patient/-in genau abklären, welche Vorstellungen realisierbar sind und für welche Behandlungswünsche eventuell eine andere Methode sinnvoller sein könnte.

Erfolgsaussichten: Das Vampir Lifting gehört in dieser Form zu den neueren Behandlungsmethoden. Langzeituntersuchungen zum Behandlungserfolg gibt es daher kaum. Allerdings gibt es verwandte Verfahren wie die Mesotherapie oder die Eigenbluttherapie zur Vitalisierung, die seit Jahrzehnten mit einigem Erfolg angewandt werden. Um eine kleinere, aber durchaus sichtbare Verbesserung des Hautbildes zu erreichen, gilt das Vampir Lifting inzwischen als recht erfolgsversprechend. Allerdings spielt die individuelle Reaktion des Körpers bei dieser Methode eine sehr wichtige Rolle. Genau lässt sich daher nicht absehen, wie stark das Vampir Lifting wirkt oder wie lang der gewünschte Effekt anhält. Nach einigen Monaten bis hin zu einem Jahr muss daher in der Regel eine Folgebehandlung zur Auffrischung erfolgen, wenn das Ergebnis beibehalten werden soll.

Risiken der Behandlung: Das Vampir Lifting gilt zum einen als sehr gut verträglich, weil hier ausschließlich körpereigenes Blutplasma verwendet wird. Das bei anderen Behandlungen bestehende Risiko zu Allergien und Unverträglichkeiten ist daher auf ein Minimum reduziert. Trotzdem sind natürlich auch hier unter Umständen Komplikationen möglich. So bergen Injektionen grundsätzlich ein Infektionsrisiko, das bei korrekter und hygienisch einwandfreier Anwendung aber eher geringer ausfällt. Darüber hinaus kann es zu den üblichen Beschwerden wie leichten Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder auch leichten Hämatomen kommen. In der Zeit nach der Behandlung ist die Haut oft noch sehr empfindlich.

 

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