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    Hyperhidrose / Schweißdrüsenentfernung – Alternativen und Heilungschancen

    Das Ziel: PatientInnen, die eine Absaugung der Achselhöhlen wünschen, erwarten hiervon eine deutliche Verbesserung des vermehrten Schwitzens.

    Heilungschancen: Die Absaugung führt zu einer deutlichen Reduktion des Schwitzens. Das Schwitzen wird jedoch nicht gänzlich abgestellt, es verbleibt ein normales Schwitzniveau.

    Alternativen zur Operation: Weniger eingreifende Maßnahmen als die operative Therapie sind möglich. Neben der Verwendung von aluminiumhaltigen Deodorants und der Einnahme sogenannter anticholinerger Medikamente mit beträchtlichen Nebenwirkungen, kann auch Botulinumtoxin verwendet werden. Hierzu erfolgt in beiden Achselhöhlen das vielfache Einspritzen kleiner Mengen Toxin, wodurch die Funktion der Schweißdrüsen gelähmt wird. Die Injektion mit Botox ist schmerzhaft, teuer und muss regelmäßig (meist nach 3-4 Monaten) wiederholt werden. Der Vollständigkeit halber  muss die endoskopische thorakale Sympathektomie genannt werden. Hier werden vom Lungenchirurgen Nerven im Brustkorb, die für die Regulierung der Schweißdrüsen verantwortlich sind, gezielt durchtrennt.

    Entscheidung für die Schweißdrüsenentfernung: Liegt ein klarer Wunsch nach einer dauerhaften Reduktion des Schwitzens, so ist die Absaugung zu empfehlen.

     

     

    Hyperhidrose – Risiken bei der Schweißdrüsenentfernung (Schweißdrüsenabsaugung)

    Neben den allgemein bei Operationen möglichen Risiken (Blutung, Infektion, Wundheilungsstörungen) sind zum einen das Risiko des weiterhin bestehenden starken Schwitzens und das Auftreten von zeitweiligen Gefühlsstörungen im Bereich der Achselhöhlenhaut zu nennen. In sehr seltenen Fällen kann es zu teilweisem Absterben der abgesaugten Hautareale kommen, dieses Risiko ist aber bei adäquater Absaugtechnik zu vernachlässigen. Infolge der anatomischen Nähe wichtiger Nachbarstrukturen (Lunge, Nervenstränge, Blut- und Lymphgefäße) ist auch grundsätzlich deren versehentliche Verletzung durch die Absaugrohre möglich.

    Narkoserisiken gibt es nicht, da der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Zur Betäubung wird ein Gemisch aus Betäubungsmittel und Adrenalin eingespritzt, welches bei schweren Koronarerkrankungen problematisch sein kann.

    Bei ästhetischen Operationen müssen der zu erwartende Vorteil und die Risiken des Eingriffs sorgfältig abgewogen werden. Aufgrund der Risikoarmut der Schweißdrüsenabsaugung kann diese nahezu vorbehaltlos durchgeführt werden, wenn der behandelnde Arzt die chirurgische Anatomie der Achsel gut kennt.

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