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    Vor der Operation Schweissdrüsenentfernung – Der richtige Arzt und Vorbereitungen

    Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen Operateurs: Voraussetzung für eine qualifizierte und sichere Operation ist neben der formellen, operativen Facharztanerkennung eine Erfahrung in der wesentlichen Technik der Schweißdrüsenabsaugung. Die Absaugung ist bei mangelnder Kenntnis der Anatomie durchaus nicht ungefährlich, da durch die Achselhöhlen auch wichtige Nerven, Blut- und Lymphgefäße verlaufen und prinzipiell verletzt werden könnten. Die Grenzen der Erfolgsaussichten und Behandlungsalternativen müssen erläutert werden. Eine ausführliche Anamneseerhebung und eine klare Aufklärung sind wesentlicher Bestandteil des professionellen Arzt-Patienten-Kontakts.

    Zunächst sollte man sich vergewissern, ob der Arzt Facharzt für Plastische Chirurgie ist, was eine mindestens sechsjährige Spezialausbildung voraussetzt. Er sollte nach der Facharztausbildung über mehrjährige Erfahrung in der rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie verfügen.

    Der Operateur sollte ein Facharzt für Plastische Chirurgie sein. Er sollte nicht unsicher wirken, wenn seitens des Patienten die Frage nach der Facharztausbildung und der Urkunde kommt. Die regional zuständige Ärztekammer erteilt hierzu ebenfalls Auskünfte.

    Der Eingriff sollte in einer angemessen ausgestatteten Klinik oder Praxisklinik mit den Möglichkeiten der Überwachung und Notfallbehandlung erfolgen.

    Informationen für den behandelnden Arzt: Wie bei jeder Operation muss der Arzt sorgfältig Vorerkrankungen (einschließlich seelischer), Voroperationen, Allergien und Medikamente erfragen. Blutverdünnende Medikamente (Aspirin, Marcumar) sollten vor dem Eingriff ggf. abgesetzt werden.

    Tests und Voruntersuchungen: Es sind keine speziellen Voruntersuchungen für die ambulante Operation in örtlicher Betäubung erforderlich. Bei einer Schweißdrüsenabsaugung sollte niemals eine Blutkonserve erforderlich sein, weshalb kein Grund für eine Eigenblutspende besteht.

    Einzureichende Unterlagen: Vor einem ja nicht zwingend erforderlichen Eingriff muss eine besonders sorgfältige Aufklärung über die Behandlung, Alternativen, Folgen und mögliche Risiken und Komplikationen erfolgen. Dies darf nicht erst am Operationstag geschehen und ist durch ein vom Patient unterschriebenes Einwilligungsformular zu dokumentieren. Ferner ist ein Behandlungsvertrag erforderlich, in welchem Sie bestätigen, dass Sie darüber informiert sind, dass Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen.

    Zusätzlich sollten Sie dem Arzt alle verfügbaren Vorbefunde und ggf. einen Allergiepass vorlegen. Ein verantwortungsbewusster Arzt wird Ihnen im Allgemeinen vor der Konsultation vom Personal einen Fragbogen über Ihre Vorerkrankungen vorlegen.

    Einnahme von Medikamenten: Hier erfolgt sorgfältiges Prüfen und Abwägen durch den Operateur, welches Medikament ggf. abgesetzt werden muss. In der Regel können bei der Schweißdrüsenabsaugung alle Medikamente weiterhin eingenommen werden.

     

     

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