Vor der Operation – Der richtige Arzt und Vorbereitungen

Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen
Operateurs:
Normalerweise
wird der Eingriff durch einen Facharzt für Urologie durchgeführt. Der Operateur
sollte dabei auf eine gute Ausbildung verweisen können und eine hohe Zahl an
Greenlight-Vaporisationen durchgeführt haben. Eine spezielle Zertifizierung
gibt es derzeit nicht. Die Zahl der Eingriffe, die von dem jeweiligen Operateur
und dem Krankenhaus im Jahr durchgeführt werden, ist ein wichtiges Kriterium
für die Beurteilung der Erfahrung des Operateurs.

Wie
häufig führt der Arzt die Operation durch? Wie hoch ist die Komplikationsrate
im Vergleich zu anderen Operateuren? Diese Daten können im Einzelfall schwierig
zu erhalten sein.

Der
Operateur ist immer Facharzt für Urologie. Ein gesondertes Zertifikat als
Befähigungsnachweis für den Eingriff existiert nicht.

Informationen
für den behandelnden Arzt / Tests und Voruntersuchungen:
Der
Arzt sollte die genaue Krankengeschichte des Patienten, inklusive der
Medikamentenanamnese, Allergien etc., kennen. Die Dauer und das Beschwerdebild
der Miktionsbeschwerden sowie alle spezifischen diagnostischen Maßnahmen (s.o.)
sind für den behandelnden Arzt unbedingt erforderlich.

Die
allgemeinen Voruntersuchungen, die auch bei allen anderen urologischen
Standard-Eingriffen notwendig sind, werden auch beim KTP- Laser durchgeführt.
D.h. EKG und Röntgen-Thorax sind notwendig (falls die Patienten 60 Jahre und
älter sind, aber das hängt stark von den Bestimmungen der jeweiligen Anästhesie-Abteilung
ab).

Eine
Eigenblutspende ist nicht anzuraten.

Weitere Informationen unter Diagnose Prostatavergrößerung / BPH / benigne Prostata-Hyperplasie

Einzureichende Unterlagen: Eine
Einwilligungserklärung ist sowohl für den operativen Eingriff als auch
für die
Anästhesie zu unterzeichnen. Darüber hinaus werden bei der Diagnostik
bestimmte
Fragebögen (IPSS) ausgefüllt und mit dem Arzt besprochen.

Einnahme von Medikamenten: Blutverdünnende
Medikamente, wie Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS, Aspirin, Lasix,
Godamed) oder auch Marcumar sind vor der Operation, nach Rücksprache mit dem
betreuenden Hausarzt zeitgerecht abzusetzen. Ebenso zu pausieren sind
Antidiabetika, wie z. B. Metformin. Alle anderen Medikamente können für die
perioperative Zeit weiter eingenommen werden.

operation.de – Operationen nach Körperregionen