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    Oberschenkelstraffung – Die Operation (Teil 1)

    Vorbereitung zur Operation: Beim Narkosegespräch werden Patienten vom Narkosearzt informiert, wie lange vor dem Eingriff sie nüchtern bleiben müssen. Vor dem Eingriff muss eine Rasur des Operationsgebietes erfolgen und alle Piercings entfernt werden. Nach Einleitung der Narkose wird das Operationsgebiet mit einer Desinfektionslösung eingestrichen.

    Narkose: Eine Oberschenkelstraffung wird immer in Vollnarkose durchgeführt, diese dauert je nach Ausprägung des Befundes 2-3 Stunden.

    Das OP-Team: Der Chirurg führt die Operation mit einem Assistenzarzt durch. Eine weitere Hilfsperson („Springer“) reicht Material an. Die Narkose wird vom Narkosearzt mit einer Fachpflegekraft durchgeführt und überwacht.

    Dauer der Operation: Je nach Befundausprägung dauert eine Oberschenkelstraffung etwa 2-3 Stunden.

    Oberschenkelstraffung – Die Operation (Teil 2)

    Die Operation im Detail: Ein gut ausgestatteter, die Sterilität gewährleistender Operationssaal ist erforderlich, wobei besonders feine plastisch-chirurgische Instrumente verwendet werden.

    Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, ist auch eine Ausstattung zur Notfallbehandlung und kontinuierlichen Kreislauf und Atmungsüberwachung notwendig, auch über mehrere Stunden nach dem Eingriff.

    Abhängig vom Befund können bei einer Oberschenkelstraffung zwei unterschiedliche Techniken verwendet werden. Bei Patienten mit einem Hautüberschuss lokalisiert am oberen, inneren Oberschenkelanteil wird die Korrektur durch eine horizontale, spindelförmige Hautstraffung im Schritt vorgenommen. Bei exakter Planung entsteht postoperativ eine quer verlaufende Narbe, welche sich von der Leiste bis zur Gesäßfalte erstreckt.

    Bei Patienten mit Hautüberschuss überwiegend am mittleren und unteren Oberschenkelanteil wird eine Korrektur durch eine vertikale, spindelförmige Hautstraffung an der Oberschenkelinnenseite durchgeführt. Nach dieser Operation verbleibt eine vertikale Narbe an der Innenseite des Oberschenkels.

    Patienten mit einem Hautüberschuss am oberen, mittleren sowie unteren Oberschenkelanteil benötigen sowohl eine horizontale als auch vertikale Hautstraffung. In solchen Fällen entsteht postoperativ eine T-förmige Narbe an der Oberschenkelinnenseite. Häufig wird eine Oberschenkelstraffung in Kombination mit einer Fettabsaugung vorgenommen.

    Bei allen Techniken werden die verschiedenen Schnittführungen im Stehen präoperativ markiert. Die Operation erfolgt in Rückenlage mit abgespreizten Beinen. Um die Blutungsneigung zu reduzieren, wird dieser Bereich in Narkose mit verdünnter Adrenalinlösung unterspritzt. Die überschüssige Haut wird mit einem chirurgischen Skalpell unter Schonung der darunter liegenden Strukturen (u.a. Lymph-, Blutgefäßen sowie Nerven) entfernt. Nach sorgfältiger Blutstillung wird der gebildete Hautlappen an der Oberschenkelinnenseite an einem festen Band am Schritt mit festen nähten fixiert. Dies ermöglicht die optimale Platzierung der horizontalen Narbe, welche dann im Schritt versteckt bleibt und liefert insgesamt bessere Ergebnisse. Im Anschluss werden zwei Wunddrainagen eingelegt und die Wunde wird in einer plastisch-chirurgisch atraumatischen Nahttechnik verschlossen. Es folgt die Anlage eines Verbandes mit Klebeformungspflastern und die elastische Wickelung der Beine.

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