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    Nasenkorrektur – Einleitung

    Nasenkorrektur Synonyme: u.a. Nasenoperation / Rhinoplastik / Septorhinoplastik / Rhinoseptumplastik

    Man unterscheidet:

    • Operationen der äußeren Nase (Nasenkorrektur, Nasenoperation, Rhinoplastik),
    • Operationen der inneren Nase (z.B. Nasenscheidewandkorrektur (Septumplastik) und
    • kombinierte Operationen der inneren und äußeren Nase (Septorhinoplastik, Rhinoseptumplastik),

    oder in Bezug auf die Indikation (Beweggrund) zur Operation:

    • funktionelle Nasenoperationen zur Behandlung einer Funktionsstörung (z.B. Nasenatmungsbehinderung),
    • ästhetische Nasenkorrekturen zur Veränderung der äußeren Nasenform und
    • kombinierte funktionell-ästhetische Nasenoperationen (gleichzeitige innere und äußere OP).

    Die Nase ist sowohl optisch wie auch funktionell wichtig. Gerade in der Nasenchirurgie sind Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden. Eine „reine Schönheits-OP“ der Nase (vergleichbar mit anderen sog. Schönheitsoperationen) gibt es genau genommen nicht. Eine äußere Nasenkorrektur verändert zwangsläufig auch die Form der inneren Nase und kann damit auch die Nasenfunktion beeinflussen.

    Bei sehr vielen Menschen liegt eine Verbiegung der Nasenscheidewand vor. Trotz dieser sog. Septumdeviation können einige (noch) relativ gut durch ihre Nase atmen. Im Laufe der Jahre kann die Verkrümmung der Nasenscheidewand jedoch zu Beschwerden oder Folgeerkrankungen führen. Wird bei diesen Menschen eine äußere Nasenkorrektur durchgeführt, treten gar nicht so selten Atemprobleme auf, wenn bei dieser Operation die verbogene Nasenscheidewand nicht mit begradigt wurde. Deshalb ist es bei vielen (den meisten) äußeren Nasenkorrekturen ratsam oder sogar notwendig, sie mit einer gleichzeitigen Korrektur der inneren Nase zu kombinieren. Solche kombinierten inneren und äußeren Nasenkorrekturen (Septorhinoplastik, Rhinoseptumplastik) gehören deshalb in die Hand eines entsprechend auf beiden Gebieten (Plastische Chirurgie und HNO-Heilkunde) erfahrenen Spezialisten.

    Einige Formveränderungen der äußeren Nase können sogar technisch nur in Kombination mit einer Korrektur der inneren Nase möglich sein, wie z.B. die Begradigung einer Schiefnase oder die funktionelle (also nicht nur optisch kaschierende) Korrektur einer Sattelnase. Aus diesem Grunde muss ein Nasenoperateur sowohl die Korrekturen an der inneren, als auch der äußeren Nase beherrschen.

    Wer führt Nasenoperationen durch?

    • Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
    • Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
    • auch Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

    Was Sie als Patient beachten sollten: Für die fachgerechte Durchführung von Nasenoperationen braucht der Operateur eine spezielle Ausbildung. Die Art der Facharztausbildung ist eine wichtige Basis dafür. Noch wichtiger als diese allein ist allerdings eine darüber hinausgehende Ausbildung und Erfahrung des Operateurs speziell in der Nasenchirurgie der inneren und der äußeren Nase (Plastische Chirurgie und HNO). Nasenoperationen gehören nicht ohne Grund zu den technisch anspruchsvollsten und schwierigsten Operationen. Sie sollten von einem speziell in der Nasenchirurgie gut ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten durchgeführt werden. Das trifft natürlich in besonderem Maße für schwierigere Operationen und Nachoperationen zu.

    Nasenoperationen zählen zu den am häufigsten nachgefragten Plastischen Operationen. Bei den Erhebungen der Fachgesellschaften rangieren Nasenoperationen i.d.R. sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern seit Jahren unter den ersten 3 der OP-Statistiken.

    Zu den häufigen Gründen für Nasenoperationen zählen Nasenatmungsprobleme, Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, ästhetische Formkorrekturen und wiederherstellende Korrekturen nach Unfällen, Verletzungen oder Fehlbildungen. Auch Nachoperationen (sog. Revisionen) sind bei den technisch sehr anspruchsvollen Nasenoperationen, den z.T. sehr unterschiedlich schwierigen Ausgangsbefunden und der sehr unterschiedlichen Qualität der Operationsdurchführung vergleichsweise häufig.

    Die Dauer der eigentlichen Operation der Nase variiert und ist u.a. abhängig vom Ausgangsbefund des Patienten, von der verwendeten Operationstechnik und vom Operateur. Sie liegt i.d.R. bei ca. 1-3 Stunden.

    Was Sie als Patient weiterhin beachten sollten: Wichtiger als die Dauer der Operation sind die Sorgfalt bei der Analyse des Ausgangsbefundes (dazu ist ein ausführlicher Beratungs- und Untersuchungstermin erforderlich), die korrekte Umsetzung in die Operationsstrategie (OP-Planung) und die Sorgfalt und Qualität der OP-Durchführung.

    Eine Nasenkorrektur kann grundsätzlich in Vollnarkose, Dämmerschlaf oder Lokalanästhesie durchgeführt werden. Die Überwachung des operierten Patienten erfolgt i.d.R. stationär, ggf. auch ambulant. Je nach Art und Umfang der durchgeführten Operation und des Gesundheitszustandes des Patienten werden die meisten Nasenoperation in Narkose und mit Übernachtung in der Klinik durchgeführt.

    Nach der Operation wird die Nase durch einen äußeren Verband mit Nasenschiene oder Gips geschient und geschützt. Dieser Verband wird i.d.R. für 2 Wochen getragen. 2 Wochen nach der OP sind die Patienten i.d.R. wieder gesellschaftsfähig. Sport, körperliche Anstrengungen und Sauna sollen für ca. 6 Wochen vermieden werden. Die weitere Abheilung vollzieht sich in kleinen Schritten über mehrere Monate. In dieser Phase können noch Veränderungen der Nase auftreten.

    Weitere Informationen und Details zur Nasenoperation finden Sie in den folgenden Kapiteln.

    operation.de – Operationen nach Körperregionen