Hinweise vor der stationären Operation

Der
Gesetzgeber fordert vor elektiven (planbaren) Operationen, dass der Patient
mind. einen Tag vor der OP sowohl mündlich als auch schriftlich aufgeklärt wird. Das bedeutet, dass die Operation genau besprochen wird. Diese Aufklärung muss
anschließend von Patient und aufklärenden Arzt mit einer Unterschrift versehen werden. Im Gespräch zwischen Patient und Anästhesist werden die möglichen Narkosen dieser OP besprochen, inkl. deren spezifischen Vorteile und Nachteile.

Urethrotomia interna nach Sachse (Synonym Sachse-Urethrotomie): Je nach Länge
der zu schlitzenden Striktur und der daraus folgenden Zeit, für die ein
Blasenkatheter belassen werden sollte, beträgt der stationäre Aufenthalt
zwischen 3 und 5 Tagen.

Harnröhrenrekonstruktion
mit dorsaler Onlay-Plastik und Harnröhrenstrikturresektion mit
End-zu-End-Anastomose: Nach dem Eingriff wird ein Harnblasenkatheter eingelegt,
der 2-3 Wochen belassen wird, ein stationärer Aufenthalt ist jedoch nach der
Operation
nur für ca. 5-7 Tage notwendig.

operation.de – Operationen nach Körperregionen