Gebärmutterentfernung – Nachsorge und Rehabilitation


Ergebnis: 
Nach der Operation sollten die Wunden gut heilen, es sollte ein rascher Kostaufbau und eine schnelle Mobilisierung der Patientin durchgeführt werden. Noch während des stationären Aufenthaltes sollten der Stuhlgang sowie das Wasserlassen problemlos funktionieren.

Nach der Operation werden Blutabnahmen mit Kontrolle der Entzündungswerte durchgeführt.

Kontrolltermine: Vor der stationären Entlassung erfolgt eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschalluntersuchung, nach der Entlassung ist eine baldige Wiedervorstellung in der gynäkologischen Praxis zu empfehlen. Dort erfolgt dann die weitere Nachsorge.

Einschränkungen nach der Operation: Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 5 bis 7 Tage, in den ersten beiden Tagen nach der Operation ist die Patientin noch auf fremde Hilfe angewiesen, anschließend sind die meisten Patientinnen vor der Entlassung erfahrungsgemäß weitestgehend eigenständig.

Eine vaginale Schmierblutung bis zu 14 Tage nach der Operation ist als normal zu erachten.

Die ersten vier Wochen nach der Operation sollte die Patientin keinen Sport treiben oder schwere Dinge heben, die „normalen“ alltäglichen Tätigkeiten sind bereits nach der stationären Entlassung möglich. Nach ca. vier Wochen ist die Wundheilung weitestgehend abgeschlossen, dann ist z.B. auch der Geschlechtsverkehr wieder möglich.

Schmerzen und Narben nach der Operation: Operationsbedingte Schmerzen bestehen in der Regel für maximal 2 Tage, an den Einstichstellen der laparoskopischen Instrumente bleiben kleine, ca. 5 mm große Narben zurück, die Fäden werden 7 Tage nach der Operation ambulant gezogen.

Medikamente nach der Operation: Um die Operation herum erhält die Patientin eine prophylaktische Antibiose, direkt postoperativ ist in der Regel eine Schmerzmedikation erforderlich, während des stationären Aufenthaltes erhält die Patientin täglich eine Blutverdünnungs-Spritze als Thromboseprophylaxe.

Rehabilitation / Physiotherapie: Bei einer nicht krebsbedingten Erkrankung ist in der Regel keine Rehabilitation erforderlich. Physiotherapeutische Begleitmaßnahmen sind in nahezu allen Krankenhäusern möglich und sinnvoll.

Dauer der Abheilung: Nach ca. 4 Wochen kann die Patientin wieder dem geregelten Leben inklusive Sport und erhöhter Belastung nachgehen.

Krankschreibung: Nach der stationären Entlassung ist die Patientin in der Regel für ca. 2 bis 3 Wochen krankgeschrieben.

Hinweis für ein optimales Operationsergebnis: Nach vier Wochen sollten keine Schmerzen mehr vorhanden sein, der Stuhlgang sowie das Wasserlassen sollten komplikationslos möglich sein, die Wunde sollte abgeheilt sein. Es sollten keine vaginalen Blutungen mehr auftreten, die Patientin sollte voll belastbar sein.

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