Gebärmutter entfernen – Die Operation (Teil 1)


Vorbereitung zur Operation: 
Essen, Trinken, Rauchen sind bis zum Vorabend der Operation bis 22 Uhr erlaubt, ab dann sollte die Patientin nüchtern bleiben. Vor der Operation sollte eine komplette Rasur im Schambereich erfolgen.

Narkose: Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt, die Narkose wird etwa 45 Minuten vor Beginn der Operation eingeleitet, die Patientin ist ca. 2,5 Stunden in Narkose.

Das OP-Team: Ein Narkosearzt, eine Anästhesiepflegekraft, zwei Op-Schwestern, der Operateur sowie ein bis zwei Assistenzärzte kümmern sich während der gesamten Operation um die Patientin.

Dauer der Operation: Die Operation dauert im Schnitt 60 bis 90 Minuten.

Gebärmutter entfernen – Die Operation (Teil 2)

Die Operation: Zunächst einmal wird die Patientin durch das Narkoseteam in Narkose versetzt. Anschließend wird der Bauchraum sowie die Scheide desinfiziert und die Patientin wird mit Tüchern abgedeckt. Nun wird ein Dauerkatheter zur Harnableitung gelegt.

Jetzt beginnt die eigentliche Operation. Hierzu geht der Operateur mit einer Nadel in den Bauchraum ein und bläst den Bauchraum mit ca. 2,5 bis 3 Litern CO2-Gas auf. Als nächstes wird die Bauchspiegelungs-Kamera über den Bauchnabel in den Bauchraum eingeführt. Über große Monitore im OP-Saal haben der Operateur sowie der Assistent in einer ca. 7-fachen Vergrößerung eine sehr gute Übersicht über den gesamten Bauchraum. Drei weitere Instrumente werden im rechten, linken und mittleren Unterbauch eingeführt. Der Operateur hält zwei Instrumente, der Assistent hält die Kamera sowie ein weiteres Halteinstrument. Zunächst verschafft man sich einen Rundumblick über die einzelnen Organe. Nun wird die Patientin kopftief gelagert und der Darm wird aus dem kleinen Becken in den Oberbauchraum geschoben, damit die Sicht in das kleine Becken und somit auf die Gebärmutter und die Eierstöcke frei ist. Eventuelle Verwachsungen können jetzt gelöst werden.

Im nächsten Schritt wird die Gebärmutter, welche über einen Halteapparat beidseitig mit der Beckenwand verbunden ist, in einzelnen kleinen Operationsschritten gelöst und ihre Blutversorgung getrennt. Auch die Harnblase, welche an der Vorderseite der Gebärmutterwand klebt, wird gelöst und nach unten abgeschoben.

Wenn die Gebärmutter ausreichend mobil und nicht mehr verwachsen erscheint, geht man über zum vaginalen Teil der Operation, bei dem die Gebärmutter als Ganzes über die Scheide aus dem Bauchraum entfernt wird.

Im Anschluss wird die Scheide verschlossen, zuletzt schaut man noch einmal über die Bauchspiegelung in den Bauchraum ob noch eventuell kleinere Blutungen bestehen. Es wird ein Drainageschlauch in den Bauchraum gelegt und nach außen geleitet, das gesamte Gas wird abgelassen und die Bauchspiegelungsintrumente werden entfernt. Die kleinen Einstichwunden werden vernäht und die Patientin wird aus der Narkose ausgeleitet.

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