Fettabsaugung / Liposuktion / Liposuction – Medizinisches Glossar auf Operation.de

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Fettabsaugung bei Übergewicht etc. – Ursachen, Symptome und Diagnose

Ursachen: Ursachen für eine vermehrte lokale bzw. generalisierte Ansammlung von Fettgewebe (Lipomatose) können sein:

  • erhöhte Kalorienzufuhr (Übergewicht)
  • anlagebedingt (z.B. Lipödem, Gynäkomastie)
  • krankheitsbedingt (z.B. Morbus Madelung)
  • Medikamenteneinnahme
  • generalisierte Stoffwechselstörung

Nähere Erläuterungen zu den Ursachen: Die häufigste und am weitesten verbreitete Ursache für Übergewicht bzw. vermehrte generalisierte Fettgewebsvermehrung sind Überernährung  mit zu hoher Kalorienzufuhr bzw. Bewegungsmangel.

Das Lipödem entspricht einer Fettverteilungsstörung mit Vermehrung (Lipohyperplasie) oder Vergrösserung (Lipohypertrophie) der Fettzellen. Bei dieser dysproportionierten Fettzellanlagerung sind vor allem Oberschenkel (Reithosenphänomen) und Hüfte betroffen, in einem Drittel auch die Arme. Ursachen sind anlagebedingte Faktoren oder Stoffwechselstörungen vor allem bei Frauen. Das Lipödem kann durch Hormonumstellung oder Gewichtszunahme ausgelöst werden und ist teilweise schmerzhaft. Häufig tritt das Lipödem mit Beginn der Pubertät oder im Verlauf einer Schwangerschaft auf, seltener erst mit Eintreten der Wechseljahre.

Auch bei der Gynäkomastie (weibliche Brust beim Mann) wird in vielen Fällen neben einem vergrößerten Brustdrüsenkörper unabhängig vom Körpergewicht auch bei sehr schlanken Betroffenen Fettgewebe an der Brust eingelagert (siehe Experten-Beitrag zur Gynäkomastie). Die Patienten leiden erheblich unter der teilweise sehr auffälligen weiblichen Brustform, die nur operativ effektiv korrigiert werden kann.

Die Madelung Erkrankung (multiple symmetrische Lipomatose  – MSL, Fetthals) ist eine seltene und vor allem bei Männern vorkommende Fettverteilungsstörung meist der oberen Körperhälfte. Die Ursache ist bislang nicht bekannt, die Madelung-Erkrankung tritt gehäuft bei Leberfunktionsstörungen oder Zuckerkrankheit auf.

Die HIV-assoziierte Lipodystrophie tritt bei 40 Prozent der Patienten mit antiretroviraler Therapie auf. Die lokalen Fettansammlungen treten vor allem an Nacken (Büffelhals) und am Bauch mit gleichzeitigem Fettgewebsverlust an Gesicht, Armen und Beinen auf.

Symptome / Folgen: Übergewicht bzw. Adipositas stellt primär ein ästhetisches Problem dar. Erfolglose Versuche zur Gewichtsreduktion bzw. Beseitigung von Problemzonen durch Diät und sportliche Betätigung können ohne sichtbaren Erfolg langfristig zu Frustration führen. Die Motivation zur Gewichtsreduktion  sinkt zunehmend, die psychische Belastung nimmt zu. Entsprechend ausgeprägte oder lang anhaltende Fettleibigkeit  kann die Entstehung von Folgekrankheiten wie  Diabetes, Bluthochdruck, Arthrose und Herzleiden erhöhen. Lokale bzw. generalisierte Fettanreicherungen können zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen. Anlage- oder krankheitsbedingte Fetteinlagerungen wie beim Lipödem, der Gynäkomastie oder der Madelung-Erkrankung können durch Diät oder Sport nicht beeinflusst werden.

Diagnose / Differenzialdiagnose: Die Diagnose ergibt sich zum einen aus der Anamnese, zum anderen aus der körperlichen Untersuchung. Im Fall von krankheits- oder anlagebedingten Formen sind gegebenenfalls zusätzliche diagnostische Untersuchungen wie Laborbefund, Mammographie etc. sinnvoll.

 

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