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Vor der Operation – Der richtige Arzt und Vorbereitungen

Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen Operateurs: Voraussetzung für eine qualifizierte und gut durchgeführte Operation ist – neben der formellen operativen Facharztanerkennung – eine große Erfahrung in allen wesentlichen Techniken der plastischen Gesichtschirurgie. Wenn nur eine einzige Operationsmethode als Patentlösung angepriesen wird, sollte das skeptisch machen.

Der konsultierte Arzt sollte Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sein, was eine mindestens sechsjährige Ausbildung voraussetzt. Er sollte nach der Facharztausbildung über mehrjährige Erfahrung in der wiederherstellenden und ästhetischen Kopf-Chirurgie und seit mehreren Jahren mindestens 50 Lidstraffungen jährlich durchführen. Wichtig ist, dass er nicht nur mit einzelnen Techniken vertraut ist. Der Eingriff muss in einer angemessenen ausgestatteten Klinik oder Praxisklinik mit den Möglichkeiten der Überwachung und Notfallbehandlung erfolgen. Der Arzt sollte auch in den Tagen nach der Operation verfügbar sein.

Die Frage nach der Facharztausbildung und der Urkunde sollte zu keiner Irritation führen. Bei der regional zuständigen Ärztekammer erhalten Patienten dazu Auskunft.

Informationen für den behandelnden Arzt: Wie bei jeder Operation muss der Arzt sorgfältig Vorerkrankungen (einschließlich seelischer), Voroperationen (insbesondere Lidoperationen), Allergien und Medikamente erfragen. Insbesondere muss er auch offen über vorherige operative und nichtoperative Behandlungen im Gesicht informiert werden, einschließlich Unterspritzungen. Blutverdünnende Medikamente (Aspirin) sollten vor dem Eingriff nicht genommen und ggf. nach Rücksprache mit dem Hausarzt abgesetzt werden.

Tests und Voruntersuchungen: Bei Gesunden sind keine spezifischen Untersuchungen für die Operation erforderlich. Eventuell wird eine augenärztliche Untersuchung insbesondere mit Messung des Gesichtsfeldes („Perimetrie“) durchgeführt, insbesondere auch, wenn eine mögliche Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei funktionellen Störungen geprüft werden soll.

Allgemeine Voruntersuchungen (Labor, EKG, Lungenröntgen) werden bei Operationen in Narkose ggf. vom Anästhesisten angefordert. Vor einer ästhetischen Gesichtsoperation müssen in der Klinik Fotografien angefertigt werden.

Bei einer Lidstraffung sollte niemals eine Blutkonserve erforderlich sein, weshalb kein Grund für eine Eigenblutspende besteht.

Einzureichende Unterlagen: Vor einem ja nicht zwingend erforderlichen Eingriff muss eine besonders sorgfältige Aufklärung über die Behandlung, Alternativen, Folgen und mögliche Risiken und Komplikationen erfolgen. Dies darf nicht erst am Operationstag geschehen und ist durch ein vom Patienten unterschriebenes Einwilligungsformular zu dokumentieren. Entsprechendes gilt für die Narkose. Ferner ist ein Behandlungsvertrag erforderlich, in welchem Sie bestätigen, dass Sie darüber informiert sind, dass Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen.

Zusätzlich sollten Sie dem Arzt alle verfügbaren Vorbefunde und ggf. einen Allergiepass vorlegen. Ein verantwortungsbewusster Arzt wird Ihnen im Allgemeinen vor der Konsultation vom Personal einen Fragbogen über Ihre Vorerkrankungen vorlegen.

Einnahme von Medikamenten: Für die behandelnden Ärzte (Plastischen Chirurgen und Anästhesisten) ist es wichtig zu wissen, welche Medikamente Sie einnehmen. Ganz besonders relevant sind blutverdünnende Medikamente, wie Aspirin. Wurden diese von einem anderen Arzt verordnet, sollte mit diesem Rücksprache gehalten werden, ob und ab wann vor der Operation sie abgesetzt werden können. Der Blutdruck sollte auch gut eingestellt sein, da Bluthochdruck das Nachblutungsrisiko erhöht.

Hinweise vor der Operation

Wie vor jedem Eingriff sollte man sich vorher gesund halten und in einem guten seelischen Zustand sein. In der Zeit vor der Operation sollte für eine reinigende Hautpflege gesorgt und übertriebenes Schminken vermieden werden. Am Operationstag sollte man die Haare waschen und alles Make-up entfernen. Bei Durchführung des Eingriffs in örtlicher Betäubung müssen Sie nicht nüchtern sein. Durch Make-up und Cremes ist eine effektive Desinfektion nicht möglich und das Infektionsrisiko steigt.

Unmittelbare Operationsfolgen sind bei einer einfachen Oberlidstraffung meist nur für eine Woche sichtbar (Schwellungen und Blutergüsse), bei einer Unterlidoperation ist dieser Zeitraum etwas länger (ca. 2 Wochen). Für diesen Zeitraum sollte man mindestens Urlaub nehmen und sich eine Rückzugsmöglichkeit schaffen. Bei ambulanter Operation darf man am selben Tag keinesfalls am öffentlichen Verkehr teilnehmen und sollte abgeholt werden und über Nacht nicht alleine sein. Übermäßige körperliche Anstrengung sollte in den ersten 8 Tagen vermieden werden. Eine intensive Kühlung des Operationsgebietes beschleunigt den Schwellungsrückgang ebenso wie eine Hochlagerung des Kopfes im Liegen.

Hinweis vor ambulanter Operation: Am Operationstag kommt man direkt in den Operationsbereich, wo nach dem Umkleiden eine Beruhigungstablette („Prämedikation“) gegeben und Venenkatheder gelegt wird.

Angstpatienten: Es ist völlig normal, dass man vor einer Operation, die das Gesicht betrifft und zudem aus freien Stücken gewählt wird, ängstlich ist. Zunächst sollte man sich nicht definitiv zu der Operation entscheiden, wenn man nicht von dem erwarteten Gewinn an Lebensqualität und dem Arzt überzeugt ist. Im Zweifel sollte man ihn lieber ein weiteres Mal konsultieren und sich nicht scheuen, eine Operation zu verschieben. Um in der Nacht zuvor Schlaf zu bekommen, kann man durchaus den Arzt um eine Schlaftablette bitten. Eine gute Methode Stress abzubauen ist Sport.

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