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Unsere Ärzte sind ausgezeichnet!

Lidstraffung / Blepharoplastik – Die Operation (Teil 1)

Vorbereitung zur Operation: Bei Operation in örtlicher Betäubung müssen Sie nicht nüchtern sein. Eine Rasur ist nicht erforderlich. Er gesamte Kopf und der Hals werden mit milder Desinfektionslösung eingestrichen.

Ein voll und gut ausgestatteter, die Sterilität gewährleistender Operationssaal ist erforderlich, wobei besonders feine plastisch-chirurgische Instrumente verwendet werden. Der Operateur trägt eine spezielle Lupenbrille, um auch sehr feine Strukturen – wie z.B. die Nerven – schonend behandeln zu können. Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, ist auch eine Ausstattung zur Notfallbehandlung und kontinuierlichen Kreislauf- und Atmungsüberwachung erforderlich, auch über mehrere Stunden nach dem Eingriff.

Narkose: Nach vorheriger Gabe einer Beruhigungstablette erfolgt die örtliche Betäubung im Allgemeinen auf dem Operationstisch. Hierbei werden zunächst die sensiblen Hauptnerven mit kleinen Spritzen betäubt und danach das gesamte Operationsgebiet unterspritzt.

Das OP-Team: Der Chirurg führt die Operation im Allgemeinen mit einem jeweils steril bekleideten Assistenzarzt und/oder einem/r OP-PflegerIn durch. Eine weitere Hilfsperson („Springer“) reicht Material an. Erfolgt eine Vollnarkose, wird diese vom Narkosearzt mit einer Fachpflegekraft durchgeführt und überwacht.

Dauer der Operation: Eine Oberlidstraffung dauert etwa 60 min., eine kombinierte Ober- und Unterlidstraffung ca. 2 – 2,5 h.

 

 

 

Lidstraffung / Blepharoplastik – Die Operation (Teil 2)

Die Operation im Detail: Wesentlich ist die exakte präoperative Anzeichnung des zu entfernenden Hautüberschusses am Oberlid und der Schnittführung am Unterlid. Dies muss am wachen Patienten im Sitzen erfolgen. Nach Betäubung und Desinfektion erfolgt dann am Oberlid die Entfernung der überschüssigen Haut mit einem Skalpell. Dabei wird eine quer-elliptoide Hautspindel so entfernt, dass die Naht später exakt in der oberen Lidumschlagsfalte zu liegen kommt. Je nach Ausprägungsgrad wird auch ein Anteil des Lidschlussmuskels reseziert. Danach werden die hervorquellenden Fettkompartimente dargestellt, indem das septum orbitale eröffnet wird. Hierbei muss eine Verletzung der seitlich gelegenen Tränendrüse vermieden werden. Das Fett wird nur sparsam entfernt, um einen hohläugigen Ausdruck zu vermeiden. Nach erfolgter Blutstillung kann diese Wunde mit einer atraumatischen Naht intrakutan verschlossen werden und mit Klammerpflastern (steri strips) verbunden werden. Die Naht kann problemlos nach etwa 5 Tagen entfernt werden, die Wundheilung verläuft am Auge zumeist sehr gut und schnell.

Am Unterlid finden zwei Hauptvarianten Anwendung, wobei hier zahlreiche Modifikationen beschrieben sind:

Beim Patienten ohne Hautüberschuss und ohne Lidbanderschlaffung wird eine transconjunctivale Operation durchgeführt, welche eigentlich keine Lidstraffung im engeren Sinne, sondern nur eine Fettumverteilung darstellt. In den Bindehautsack wird hier zusätzlich Betäubungsmittel eingetropft. Anschließend kann eine Schutzkontaktlinse angelegt werden, die den Augapfel während des gesamten Eingriffs schützt. Es erfolgt dann ein querer Schnitt in der Bindehaut und Darstellung der Strukturen quasi von innen. Es wird auf dem Tränensack nach unten bis zum Knochenvorsprung des Jochbogens präpariert (arcus marginalis) und unter dem Augenschließmuskel über dem Jochbogen. Hier wird das septum orbitale (faserreiche Gewebeschicht) eröffnet; dadurch kann sich das hervorquellende Fettgewebe harmonisch über dem Jochbogen ausbreiten. Dadurch ist der Tränensack beseitigt. Das verteilte Fettgewebe wird mit einigen Auszugnähten an Ort und Stelle positioniert und am Zurückgleiten gehindert. Diese Fäden werden durch die Haut ausgestochen, mit steri strips markiert und können üblicherweise bereits nach drei Tagen entfernt werden.

Bei Vorliegen eines Hautüberschusses und bei erschlafftem Lidbändchen erfolgt ein subciliarer Zugang. Hier wird direkt unterhalb der Wimpern die Haut durchtrennt und der Augenschließmuskel ebenfalls. Dann wird ebenfalls der oben beschriebene Vorgang durchgeführt und die Eröffnung des septum orbitale am arcus marginalis mit Umverteilung des Fettgewebes vorgenommen. Anschließend wir das Lidbändchen seitlich gestrafft, dies erfolgt meist mittels Naht an der Knochenhaut am seitlichen Rand der Augenhöhle. Wenn hier keine Festigkeit zu erzielen ist, kann auch die Platzierung eines kleinen Bohrloches notwendig sein, um so den Faden sicher zu verankern. Wenn zusätzlich der Ringmuskel („Orbicularis“) gerafft wird, hat dies einen zusätzlichen Raffungseffekt an den Wangen. Anschließend wird der Hautüberschuss beurteilt und sparsam entfernt. Einer der häufigsten Fehler ist die Resektion von zuviel Haut am Unterlid mit einem resultierenden Triefauge. Der Hautverschluss erfolgt ebenfalls mit feinem Intrakutanfaden, welcher nach ca. 5 Tagen entfernt werden kann.

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