Speicheldrüsentumor – Parotidektomie / Submandibulektomie – Medizinisches Glossar auf Operation.de

Die Parotidektomie bzw. Submandibulektomie bezeichneten operative Eingriffe für Entfernung eines Speicheldrüsentumors. Diese werden von HNO-Ärzten oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen durchgeführt. Es gibt sowohl gut- als auch bösartige Speicheldrüsentumore, und hier wiederum verschiedene Arten. Die Ursachen für die Entstehung sind noch weitgehend unklar. Der größte Anteil aller Speicheldrüsentumoren ist gutartig und macht oft keine Beschwerden. Schmerzen und ein schnelles Wachstum können auf bösartige Tumoren hindeuten. Die genaue Diagnose wird nach einem Ultraschall durch eine Gewebepunktion gestellt.

Behandlung des Speicheldrüsentumors

Eine Alternative zur operativen Entfernung des Speicheldrüsentumors bzw. der – Tumoren gibt es nicht. Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach Umfang und Lage des zu entfernenden Gewebes und kann von einer bis zu mehreren Stunden reichen. Dabei wird die Ohrspeicheldrüse mikrochirurgisch entlang der Hautfalte rund um das Ohr eröffnet, um den Tumor bzw. die Tumoren zu entfernen. Dabei muss ein sogenanntes Monitoring erfolgen, damit der Gesichtsnerv nicht beschädigt wird. Sollte dieser Nerv selbst befallen sein, so kann eine teilweise oder vollständige Entfernung notwendig sein. Diese radikale Entfernung ist insbesondere bei bösartigen Tumoren wahrscheinlicher.

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