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Abstehende Ohren – Ursachen, Folgen und Diagnose

Ursachen und Symptome: Abstehende Ohren sind bei 2/3 der Patienten bereits bei Geburt erkennbar. Jeder 5. Mensch kommt mit übermäßig abstehenden Ohren auf die Welt. Dies kommt bei Männern und Frauen gleichermaßen vor. Eine erbliche Komponente kann vorliegen.

Menschen mit abstehenden Ohren haben keinerlei Beeinträchtigung hinsichtlich der Funktion des Ohres. Jedoch belegen Studien, dass es bei Kindern mit „Segelohren“ aufgrund der Hänseleien im sozialen Umfeld (Kindergarten, Schule, Freizeit) zu Einschränkungen des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeitsentwicklung kommen kann.

Das Abstehen kann im Wesentlichen auf zwei Bestandteile des äußeren Ohres zurückgeführt werden: ein übermäßig groß ausgebildeter Ohrknorpel und ein zu wenig gefalteter Ohrknorpel. Beides kann in unterschiedlicher Ausprägung vorliegen. Unter Umständen kommt noch ein zu weit nach vorne ziehendes Ohrläppchen hinzu, was zu einem sogenannten „Telefonohr“ führen kann. Insbesondere einseitige Ohrfehlformungen sind in seltenen Fällen mit anderen Fehlbildungen des Gesichts vergesellschaftet. Diese zusätzlichen Fehlbildungen müssen von den behandelnden Fachärzten erkannt werden.

Diagnose / Differenzialdiagnose: Es findet eine ausführliche Untersuchung des Patienten statt. Dabei wird u.a. der Abstand zwischen Ohr und Kopfhaut festgehalten. Auch werden die Beschaffenheit des Ohrknorpels und die Ohrläppchenposition berücksichtigt. Anschließend kann eine Diagnose gestellt werden.

 

 

Oberschenkelstraffung – Die Operation (Teil 2)

Die Operation im Detail: Ein gut ausgestatteter, die Sterilität gewährleistender Operationssaal ist erforderlich, wobei besonders feine plastisch-chirurgische Instrumente verwendet werden.

Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, ist auch eine Ausstattung zur Notfallbehandlung und kontinuierlichen Kreislauf und Atmungsüberwachung notwendig, auch über mehrere Stunden nach dem Eingriff.

Abhängig vom Befund können bei einer Oberschenkelstraffung zwei unterschiedliche Techniken verwendet werden. Bei Patienten mit einem Hautüberschuss lokalisiert am oberen, inneren Oberschenkelanteil wird die Korrektur durch eine horizontale, spindelförmige Hautstraffung im Schritt vorgenommen. Bei exakter Planung entsteht postoperativ eine quer verlaufende Narbe, welche sich von der Leiste bis zur Gesäßfalte erstreckt.

Bei Patienten mit Hautüberschuss überwiegend am mittleren und unteren Oberschenkelanteil wird eine Korrektur durch eine vertikale, spindelförmige Hautstraffung an der Oberschenkelinnenseite durchgeführt. Nach dieser Operation verbleibt eine vertikale Narbe an der Innenseite des Oberschenkels.

Patienten mit einem Hautüberschuss am oberen, mittleren sowie unteren Oberschenkelanteil benötigen sowohl eine horizontale als auch vertikale Hautstraffung. In solchen Fällen entsteht postoperativ eine T-förmige Narbe an der Oberschenkelinnenseite. Häufig wird eine Oberschenkelstraffung in Kombination mit einer Fettabsaugung vorgenommen.

Bei allen Techniken werden die verschiedenen Schnittführungen im Stehen präoperativ markiert. Die Operation erfolgt in Rückenlage mit abgespreizten Beinen. Um die Blutungsneigung zu reduzieren, wird dieser Bereich in Narkose mit verdünnter Adrenalinlösung unterspritzt. Die überschüssige Haut wird mit einem chirurgischen Skalpell unter Schonung der darunter liegenden Strukturen (u.a. Lymph-, Blutgefäßen sowie Nerven) entfernt. Nach sorgfältiger Blutstillung wird der gebildete Hautlappen an der Oberschenkelinnenseite an einem festen Band am Schritt mit festen nähten fixiert. Dies ermöglicht die optimale Platzierung der horizontalen Narbe, welche dann im Schritt versteckt bleibt und liefert insgesamt bessere Ergebnisse. Im Anschluss werden zwei Wunddrainagen eingelegt und die Wunde wird in einer plastisch-chirurgisch atraumatischen Nahttechnik verschlossen. Es folgt die Anlage eines Verbandes mit Klebeformungspflastern und die elastische Wickelung der Beine.

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