Unterbauchstraffung – Bauchdeckenstraffung, Mini-Bauchstraffung (Plastische und Ästhetische Chirurgie) – vor der Operation

Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen
Arztes: Die Unterbauchstraffung sollte nur von einem erfahrenen Facharzt
durchgeführt werden. Gerade weil der Eingriff in der Regel keine medizinische
Notwendigkeit mit sich bringt, sollten Nutzen und Risiko besonders sorgfältig
abgewogen werden. Ein guter Arzt klärt seine Patienten entsprechend seiner
Pflicht daher auch umfassend über etwaige Risiken und Kontraindikationen auf. Neben
der fachlichen Eignung (zum Beispiel eine Ausbildung als Facharzt für
Plastische und Ästhetische Chirurgie) und der Erfahrung auf dem Gebiet der
Bauchdeckenstraffung sollte der richtige Arzt außerdem auch das nötige
Einfühlungsvermögen für eine vertrauensvolle Basis mitbringen.

Im Arzt-Patienten-Gespräch sollten auch Patienten gut
vorbereitet sein, damit wichtige Fragen und Zweifel nicht vergessen werden.
Außerdem sollten etwaige Vorerkrankungen angesprochen werden.

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen: Vor dem Eingriff sollte kein
Alkohol eingenommen werden. Auch blutverdünnende Medikamente wie ASS-haltige
Schmerzmittel sind tabu. Eine Ausnahme stellen ärztlich verordnete Arzneimittel
dar (siehe unten). Der Verzicht aufs Rauchen kann sehr sinnvoll sein, um eine
optimale Wundheilung zu gewährleisten.

Da Patientin oder Patient nach der Unterbauchstraffung
oftmals nicht direkt aufstehen können bzw. auch sollen, kann für die ersten
stationären Tage ein Katheter gelegt werden.

Wichtige Hinweise: Die hier aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen
sind natürlich nur eine allgemeine Richtlinie. Genaue Hinweise geben der
behandelnde Arzt bzw. die zugehörige Praxis/Klinikabteilung aus. Außerdem
können individuelle Faktoren wie ärztlich verordnete Medikamente oder
chronische Krankheiten hinzukommen, die es zu berücksichtigen gilt.
Entscheidend ist daher stets das persönliche Arzt-Patienten-Gespräch.

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