Kinnkorrektur – Vor der Operation

Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen
Arztes: Kinnkorrekturen werden, wie zahlreiche Schönheitsoperationen, von
unterschiedlichsten Fachärzten angeboten. Doch nicht alle haben auch tatsächlich
die fachliche Qualifikation sowie die nötige Erfahrung und Routine für einen
erfolgversprechenden Eingriff. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Auswahl.
Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder Fachärzte für Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgie haben eine einschlägige fachliche Weiterbildung
für den entsprechenden Behandlungsbereich. Eine Spezialisierung auf Korrekturen
der Kinnpartie ist ebenfalls empfehlenswert.

Im unverbindlichen Arzt-Patienten-Gespräch besteht
Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. Hierbei sollten neben den
Möglichkeiten auch die Risiken des gewählten Eingriffs sowie mögliche
Alternativen hierzu erläutert werden. Wer sich zur Operation gedrängt fühlt
oder sonstige Zweifel hegt, sollte sich ausreichend Zeit zum Überlegen nehmen –
und gegebenenfalls den Arzt wechseln. Ein Beratungsgespräch ist stets
unabhängig vom Eingriff, eine Verpflichtung zur Einwilligung besteht also in
keinem Fall. Einige Praxen bzw. Kliniken verlangen jedoch eine Schutzgebühr,
müssen aber vorab hierüber informieren. Auch bei Entscheidung für die
Kinnkorrektur haben Patient/-innen noch mindestens einige Tage Bedenkzeit,
bevor der Eingriff durchgeführt werden kann.

Wichtige Hinweise für den behandelnden Arzt: Zu einer
gründlichen Voruntersuchung gehört die körperliche Anamnese. Auch etwaige
Erkrankungen sowie dauerhaft eingenommene Medikamente müssen hierbei erfasst
werden.

Besondere Hinweise vor der Operation: Wie bei jedem
operativen Eingriff, so gibt es auch vor der Kinnkorrektur einiges zu beachten.
Welche Maßnahmen für die Vorbereitung im Einzelnen zu treffen sind, erklärt der
behandelnde Arzt. Hierzu gehört zum Beispiel der Verzicht auf Alkohol und
blutverdünnende Medikamente, wie ASS-haltige Schmerzmittel. Notwendige
Arzneimittel dürfen natürlich nicht einfach abgesetzt werden, in dem Fall ist
eine genaue Absprache mit den beteiligten Fachärzten notwendig, was am besten
zu tun ist.

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