Gynäkomastie – Definition und Fakten (Teil 1)

Operationsname,
Definition:
Als Gynäkomastie
bezeichnet man die weiblich imponierende Vergrößerung der männlichen Brust,
wobei im Falle der ‚echten Gynäkomastie’ neben einer möglichen
Fettgewebsvermehrung immer ein nachweisbares Wachstum des Brustdrüsenkörpers
vorliegt. Die Gynäkomastie kann ein- oder beidseitig auftreten. Ziel der Gynäkomastie-Operation
sollte eine narben-sparende Wiederherstellung der normalen männlichen
Brustkontur durch Entfernung des überschüssigen Brustdrüsen- und ggf.
Fettgewebes sein.

Die Gynäkomastie-Operation
kann bei allen Patienten mit echter Gynäkomastie sowie Pseudogynäkomastie angewandt
werden. Hierdurch können zum einen körperliche Beschwerden, wie z.B.
Schmerzhaftigkeit, reduziert bzw. aufgehoben werden. In den meisten Fällen ist
das Ziel, eine erhebliche Verbesserung der durch die vergrößerten Brüste
eingeschränkten Lebensqualität zu erreichen. Durch die Wiederherstellung einer
normalen männlichen Brustkontur ohne auffälligen Narben sollte es den
Betroffenen möglich sein, die oftmals eingetretene psychosoziale
Zurückgezogenheit bzw. Isolation zu überwinden, um wieder sportlichen
Aktivitäten nachzugehen bzw. ein ungehemmtes Körperbewusstsein zurück zu
erlangen.

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