Exokrin – Medizinisches Glossar

Die Drüsen des menschlichen Körpers werden entsprechend
ihrer Funktion in zwei Kategorien eingeordnet: Endokrin und exokrin. Exokrine
Drüsen geben ihre selbst produzierten Sekrete dem Namen gemäß nach außen ab –
konkret an eine Oberfläche, die sich durchaus auch im Inneren des Körpers
befinden kann. Die endokrinen Drüsen schütten ihre Sekrete demgegenüber direkt
nach innen, also in den Blutkreislauf aus. Daneben gibt es Mischformen: Drüsen,
die sowohl exokrin als auch endokrin arbeiten.

Mukoviszidose, eine der bekanntesten Erkrankungen exokriner
Drüsen

Zu den exokrinen Drüsen zählen unter anderen die
Bauchspeicheldrüse (auch exokrin), die Drüsen der Verdauungsorgane, Tränen- und
Speicheldrüsen und weitere. Eine der bekanntesten Erkrankungen in diesem
Bereich ist die Mukoviszidose: Diese angeborene und relativ häufige (1 von 2000
Neugeborenen) Stoffwechselerkrankung bewirkt, dass die Sekrete der exokrinen
Drüsen zähflüssig werden und verschleimen. Hierdurch kommt es zu verschiedenen
Störungen und Beschwerden. Symptome, Diagnose und Therapie dieser Krankheit
finden Sie unter dem Eintrag Mukoviszidose.

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