Zervikale Myelopathie – Risiken der Operation

Risiken der Operation: Die Operation kann ggf. bei Patienten mit einem großen Kropf (Schilddrüsenvergrößerung) oder nach Eingriffen bei Kehlkopfkrebs nicht möglich sein, da das Vordringen an die Halswirbelsäule von vorne dann nicht möglich ist. Dann ist alternativ die Operationsmöglichkeit vom Rücken aus zu prüfen. Auch Patienten mit massivem Übergewicht und extrem kurzen Hals können sehr selten nicht von vorne operiert werden.

Die Narkose ist heute ein sehr sicheres Verfahren und durch die neuen Medikamente sehr gut steuerbar. Dennoch können Probleme auftreten. Als mögliche operationsimmanente Risiken ist zum einen die Schädigung des Rückenmarks intraoperativ oder durch Nachblutung in den Rückenmarkskanal zu nennen. Dies ist eine sehr seltene Komplikation, genauso wie die Entwicklung einer Schluckstörung oder Heiserkeit. Auch Wundkomplikationen sind selten, können jedoch bei Entwicklung eines Abszesses sogar lebensbedrohlich werden. In seltenen Fällen können sich die in den Bandscheibenraum eingebrachten Platzhalter lockern oder in die Wirbel einsinken. Meist ist dies aber nicht erneut behandlungsbedürftig.

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