Vor der Regionalanästhesie

Die Nüchternheitsgrenzen gelten für alle Anästhesie-Verfahren, d.h. bis zu sechs Stunden vor dem Eingriff darf nichts mehr gegessen werden und bis zwei Stunden vor dem Eingriff dürfen nur noch klare Flüssigkeiten wie z.B. Wasser oder Tee getrunken werden.

Zu beachten ist, dass bei Vorliegen einer Gerinnungsstörung oder bei Einnahme von gerinnungshemmenden Substanzen (Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Ticlopidin, Cumarine u.ä.) mindestens sieben bis zehn Tage vorher unbedingt der Anästhesist und der Operateur informiert werden müssen. Evtl. kann es sonst aus Sicherheitsgründen zu einer Verschiebung der Operation kommen, da die Wahrscheinlichkeit einer Nachblutung ansteigt.

Mit dem Anästhesisten besprechen sie bitte auch, welche ihrer (Haus-)Medikamente am OP-Tag eingenommen werden sollten.

Im Folgenden werden die wichtigsten Regionalanästhesieverfahren erklärt. Bei den meisten Regionalanästhesieformen ist es möglich, während der Operation leicht zu schlafen, indem ein Schlafmittel über die Vene verabreicht wird. Gerade bei längeren Operationen ist dies sinnvoll, um Stressreaktionen des Körpers abzumildern. Alternativ kann auch Musik (über Kopfhörer) gehört werden.

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