Risiken der Transurethralen Resektion der Prostata (Operation bei Prostatavergrößerung)

Relativ häufig finden sich postoperativ Mißempfindungen,
welche durch den Blasenkatheter verursacht werden. Diese lassen sich in aller
Regel gut medikamentös behandeln und verschwinden vollständig nach der
Katheterentfernung. Häufiger finden sich
nach Katheterentfernung in der postoperativen Nachsorge Harnwegsinfekte. Der
niedergelassene Urologe wird den Urin auf Bakterien untersuchen und ggf. ein
Antibiotikum verordnen. Nachblutungen finden sich selten, lassen sich aber mit
einer elektrischen Nachverschorfung gut beherrschen. Während des Eingriffs wird
mit einer Spülflüssigkeit gearbeitet, die selten in die Blutgefäße
eingeschwemmt werden kann. Diese Komplikation kann meist, wenn sie rechtzeitig
erkannt wird, medikamentös gut beherrscht werden. Selten finden sich Monate
oder gar Jahre nach dem Eingriff Harnröhrenengen.

Alle Männer, die sich dem Eingriff unterziehen, müssen
damit rechnen, dass sich nach der Operation der Samenerguss in die Blase
(retrograd) entleert. Eine den Samenerguss schonende Operationstechnik ist
möglich und im Einzelfall mit dem Patienten zu besprechen.

Die Narkoserisiken werden in einem Vorgespräch mit dem
Anästhesisten erörtert.

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