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Laser Vaporisation / KTP / Greenlight-Laserung: Die Operation (Teil 1)

Vorbereitung zur Operation: Bis 22 Uhr am Vorabend der Operation darf der Patient essen und trinken. Am Morgen des Operationstages wird eine Tablette zur Beruhigung des Patienten verabreicht. Diese wird zusammen mit der Regelmedikation mit einem Schluck Wasser eingenommen. Am Vorabend des Operationstages erfolgt die Rasur des Unterbauches.

Narkose: Die Betäubung zur Operation selbst erfolgt erst im OP. Sowohl eine Teil- als auch eine Vollnarkose sind für den Eingriff möglich. Die Vollnarkose beginnt unmittelbar vor dem Eingriff und endet auch unmittelbar nach dem Eingriff. Bei einer Teilnarkose (Spinalanästhesie) kann die Betäubung der Beine und des Unterkörpers über das Operationsende hinaus noch etwas länger anhalten.

Das OP-Team: Im Operationssaal anwesend sind neben dem Anästhesisten und dem Operateur, die instrumentierende OP-Schwester/Pfleger sowie die Anästhesieschwester/-pfleger.

Dauer der Operation: Die Dauer ist abhängig von der Größe der Prostata, dauert daher im Schnitt zwischen 1- und 2 Stunden und sollte 2 -3 Stunden nicht überschreiten.

Laser Vaporisation / KTP / Greenlight-Laserung: Die Operation (Teil 2)

Die Operation im Detail: Die Operation wird mit dem gleichen Gerät durchgeführt, mit dem auch die Blasenspiegelung durchgeführt wird. Über einen zusätzlichen Arbeitskanal wird dann eine Laserfaser transurethral eingebracht, über die dann mit einer „side-fire-Technik“, d. h. mit einem Abstrahlungswinkel von 90 Grad, die Vaporisation durchgeführt wird.

Zunächst wird der Patient im Operationssaal in Steinschnittlage (Rückenlage mit in Beinschalen ausgelagerten Beinen) verbracht. Nachfolgend erfolgt die Desinfektion des Unterbauches und des äußeren Genitales. Anschließend erfolgt das sterile Abdecken des Operationsgebietes. Zur Vermeidung von Schäden an der Harnröhrenschleimhaut wird ein Gleitmittel in die Harnröhre appliziert. Der Operateur geht nun mit seinem Zystoskop unter Sicht durch die Harnröhre in die Blase ein. Nach Ausschluss eines Blasentumors wird mit der Laserung der Prostata begonnen, bis eine zufriedenstellende Konkavität (funktionell wirksame Erweiterung der prostatischen Harnröhre) erreicht wird.  Bei einer Blutung besteht auch die Möglichkeit einer unmittelbaren Koagulation (Blutstillung). Die Einlage eines Katheters über die Harnröhre beendet den Eingriff.

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