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Vor dem stationären Aufenthalt im Krankenhaus

Nehmen Sie gerinnungshemmende Medikamente, wie zum Beispiel Marcumar, ein? Bitte besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt/Internisten/Kardiologen eine Therapieumstellung, bspw. eine Therapie mit Heparin. Nehmen Sie andere blutverdünnende Medikamente ein, die u.a. Acetylsalicylsäure (ASS), Ticlopidin oder Clopidogrel enthalten? Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt darüber und setzen Sie diese acht Tage vor dem stationären Aufenthalt ab. Sie sind Patient mit Diabetes mellitus Typ II und werden mit metforminhaltigen Präparaten behandelt? Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt darüber und stoppen Sie die Einnahme bereits zwei Tage vor der stationären Aufnahme.

Wichtig: Medikamente dürfen nicht eigenhändig abgesetzt werden!

Vor den meisten Operationen (auch bei kurzen Klinikaufenthalten) besteht die Notwendigkeit, am Tag der Aufnahme eine bestimmte Diät einzuhalten oder nichts zu essen / zu trinken. Bitte informieren Sie sich hier bei Ihrem Hausarzt/Facharzt.

Sie sind Privatpatient? In diesem Fall verpflichten Sie sich zur Zahlung der entstehenden Krankenhauskosten. Diese Kosten werden von Ihrer privaten Krankenversicherung im tariflichen Umfang erstattet. Für gesetzlich Versicherte: Prüfen Sie bitte, ob Sie eine private Zusatzversicherung für Leistungen - wie bspw. Chefarztbehandlung, Ein-oder Zweibettzimmer, pauschales Tagegeld - haben, falls Zusatzwünsche bestehen.

Unterlagen, Papiere und Medizinische Befunde

Für Ärzte und Pflegekräfte:

  • wichtige Befunde (bspw. Arztbriefe früherer stationärer Aufenthalte in anderen Kliniken, Befunde vom Kardiologen oder von Herzkatheteruntersuchungen, EKG, EEG, Untersuchungsbefunde von Schilddrüsenuntersuchungen, Lungenfunktionsprüfung)
  • Aufnahmen radiologischer Untersuchungen wie Röntgen, MRT, CT, Szintigraphie
  • Medikamentenplan / Aufstellung der vom Arzt gegenwärtig verordneten Medikamente (möglichst mit Originalverpackung)
  • Vorhandene Gesundheitspässe oder Ausweise (bspw. Antikoagulantienausweis / Marcumarausweis, Blutgruppenausweis, Impfausweis, Herzschrittmacherausweis, Diabetikerausweis oder Allergieausweis
  • gegebenenfalls Patientenverfügung
  • gegebenenfalls Bestellungsurkunde/Vormundschaftsurkunde
  • Adressen und Telefonnummern Ihrer nächsten Angehörigen

 

Für die Aufnahme:

  • die Versichertenkarte der Krankenkasse
  • ggf. Klinikcard Ihrer Privatversicherung
  • Operations- und Narkoseeinwilligung
  • eine Über- oder Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes
  • ggf. vorhandene Belege der Krankenkasse

Zum stationären Aufenthalt mitbringen

Persönliche Dinge:

  • Medikamente
  • Personalausweis
  • Falls Kontaktlinsenträger: Brille, Brillenetui, Kontaktlinsen und Kontaktlinsenhygienemittel
  • ggf. Zahnprothese(n), Prothesenbecher, Reinigungsmittel
  • bequeme und leichte Kleidung, Jogginganzug, Unterwäsche, Socken, ggf. Stützstrümpfe
  • ein paar Hausschuhe und ein paar feste Schuhe (bspw. Turnschuhe) mit festem Halt
  • Morgenrock, Bademantel, ggf. Badeanzug/Badehose
  • Pyjama/Schlafanzug oder Nachthemd
  • Kulturbeutel (Kamm/Bürste, Zahnpasta, Zahnbürste, Mundwasser und Becher, Seife und Shampoo, Deodorant, Haargummi, Nagelschere, Feile, Kosmetika, Nagellackentferner, Artikel für Damenhygiene)
  • Rasierapparat, Fön, Handspiegel
  • Handtuch und Waschlappen (nach Möglichkeit nicht in weiß, um Verwechslungen zu vermeiden)
  • Wecker/Uhr
  • für den Zeitvertreib etwas zum Lesen, zum Schreiben, Multimediageräte wie MP3-Player, Kopfhörer, Bilder der Familie oder von Freunden
  • Vorhandene Hilfsmittel, wie bspw. Rollator, Verbandsschuhe, Gehstützen, Hörgerät, cPAP-Geräte, Ohrenstöpsel
  • Etwas Bargeld (bspw. zum Erwerb einer Telefonkarte, für Eigenbeteiligungen und Kleinigkeiten aus dem Café oder Kiosk)
  • Persönliche Daten, Persönliche Telefonnummern, Telefonnummer und Anschrift der Krankenkasse

 

Dinge, die Sie nicht brauchen:

  • Wertgegenstände, insbesondere Kreditkarten, Geld in höheren Summen, wertvoller Schmuck etc. (bei Verlusten haftet das jeweilige Krankenhaus nicht)
  • Tiere sind nicht erlaubt
  • Große Tassen

Weitere Tipps und Hinweise

Tipp 1: Sind Sie zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme infektfrei? Falls nicht, sprechen Sie bitte bereits vor der Anreise mit der entsprechenden Klinik.

Tipp 2: Bitte fragen Sie unbedingt nach, bis zu welchem Zeitpunkt vor Ihrem Klinikaufenthalt Sie noch essen und trinken dürfen! Auch ist es für Sie wichtig zu wissen, ob Sie sich bei vorstationären Behandlungen für einen halben Tag eventuell selber versorgen müssen.

Tipp 3: Wenn Sie als Privatpatient vor der Operation mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, kann diese Ihnen eine Kostenübernahmeerklärung ausstellen, so dass das Krankenhaus die Kosten direkt mit Ihrer privaten Krankenkasse abrechnet.

Tipp 4: Vereinbaren Sie bei einem längeren Aufenthalt mit Freunden oder der Familie den Austausch Ihrer Wäsche.

Tipp 5: Beim Empfang erhalten Sie, falls von Ihnen benötigt, eine Bescheinigung über den stationären Aufenthalt (z.B. für Arbeitgeber, Krankenversicherung u.a.).

Tipp 6: Bei minderjährigen Patienten ist am Aufnahmetag für Untersuchungen und Aufklärungsgespräche immer die Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Vergessen Sie nicht die Lieblingspuppe, den Lieblingsteddy, ein Stofftier, ein spezielles Schlafkissen, das Schmusetuch oder das Lieblingsbuch.

Tipp 7: Regeln Sie vorab, wer zu Hause die Blumen gießt, nach der Post schaut oder sich um die Haustiere kümmert. Falls notwendig, wer erhält während Ihres Krankenhausaufenthaltes eine Vollmacht für anstehende Verwaltungs- oder Bankangelegenheiten?

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