Der Penis ist eines der äußeren Geschlechtsorgane des Mannes und dient dem Ausscheiden von Urin und dem Geschlechtsakt. Er besteht aus drei Schwellkörpern, der Harnröhre und der Eichel, die von der Vorhaut umgeben ist. Die Vorhaut schützt die Eichel vor Verletzungen und hält sie geschmeidig. Die Schwellkörper füllen sich bei sexueller Erregung mit Blut. Der Penis wird dadurch steif und stößt bei einer Erektion Sperma heraus.
Zu den Peniserkrankungen zählen Hypospadie, Mikropenis und Tumore am Penis. Die Hypospadie ist eine angeborene Fehlbildung der Harnröhre. Diese endet nicht an der Eichelspitze, sondern ober- oder unterhalb der Eichelspitze.
Misst ein Penis weniger als ungefähr 3,8 cm, dann wird er als Mikropenis bezeichnet. Die Ursache ist erblich bedingt.
Operationen am Penis
Die einzige Therapiemöglichkeit der Hypospadie besteht in einer Operation. Diese wird bereits sehr früh, im Alter zwischen ungefähr 6 Monaten und 2 Jahren durchgeführt. Zu den Therapiemöglichkeiten bei einem Mikropenis, zählt die hormonelle Therapie, welche schon im frühen Kindesalter mit der Vergabe von Testosteron erfolgt. Außerdem kann ein chirurgischer Eingriff eine Penisvergrößerung bewirken.
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