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Blasenkrebs / Blasenkarzinom / Harnblasenkarzinom - Alternativen und Heilungschancen

Grund und Ziel der Operation: Ziel einer transurethralen Resektion der Harnblase ist zum einen die Gewinnung von Gewebe zur genauen Diagnosestellung mit Beurteilung der Tiefenausdehnung und Aggressivität eines Tumors innerhalb der Harnblase. Zum anderen stellt die TUR-B die primäre Therapie eines oberflächlichen Harnblasentumors dar.

Heilungschancen: Die Heilungs- bzw. Rezidivraten eines Harnblasentumors hängen von der Tumoraggressivität (G-Stadium) bzw. der lokalen Tiefenausdehnung (T-Stadium) des Tumors sowie von einer möglichen Metastasierung (M-Stadium) ab. Bei niedrig malignen, nicht-muskelinvasiven Tumoren steht im Besonderen die hohe Rezidivrate und weniger die Progressionsrate im Vordergrund.

Alternativen zu dieser Operation: Um einen Tumor bzgl. seiner Herkunft und Tiefenausdehnung zu beurteilen, ist die transurethrale Resektion bzw. Harnblasenbiopsie notwendig.

Entscheidung für die TUR-B / Operation bei Blasenkrebs: Jeder sonographisch bzw. zystoskopisch gesicherte Tumor innerhalb der Harnblase sollte einer TUR-B bzw. Biopsie der Harnblase zugeführt werden, um eine histologische Untersuchung des entnommenen Gewebs zu gewährleisten und den Versuch zu unternehmen, den Tumor im Rahmen dieser Operation komplett zu entfernen.

Risiken bei der Operation zum Blasenkrebs (TUR-B)

Das Risiko dieser Operation besteht - während der Resektion eines Tumors - in einer Verletzung der Harnblase. Sollte es zu einer Perforation der Blase gekommen sein, ist in seltenen Fällen eine offene Schnittoperation mit einer Übernähung der Harnblase notwendig.

Bei einer Perforation der Harnblase kann es im ungünstigsten Fall zudem zu einer Tumorzellstreuung durch die Perforationsstelle kommen. Dieser Fall stellt aber eine ausgesprochene Seltenheit dar.

In seltenen Fällen kann es zu einer Verletzung der Harnröhre mit folgender Bildung einer Harnröhrenverengung kommen.

Ein weiteres Risiko der TUR-B stellt eine bakterielle Infektion der Harnwege dar, so dass ggf. eine antibiotische Behandlung notwendig werden kann. Allgemeine Operationsrisiken wie Thrombose, Embolie, Nachblutung etc. sind auch bei diesem Eingriff zu erwähnen.

Hinweis: Dieser Abschnitt kann nur einen kurzen Abriss über die gängigsten Risiken, Nebenwirkungen und Komplikationen geben und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das ausführliche Gespräch mit dem Arzt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

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Autoren:

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