Überblick Harnröhrenstriktur
Auszug: Beim Krankheitsbild der Harnröhrenstriktur kommt es zur Verengung der Harnröhre bzw. Harnröhrenverengung. Das hat als Hauptsymptom einen abgeschwächten Harnstrahl zur Folge, was bedeutet, dass eine Blasenentleerung nicht komplett beendet werden kann und ein Restharngefühl beim Patienten verbleibt. Besteht beim Patienten eine Harnröhrenstriktur, sind folgende unterschiedliche Operationsmethoden denkbar:
- Urethrotomia interna nach Sachse (Synonym Sachse-Urethrotomie)
- Harnröhrenstrikturresektion mit End-zu-End-Anastomose
- Harnröhrenrekonstruktion mit dorsaler Onlay-Plastik
Die jeweilige Operation wird von einem Facharzt für Urologie durchgeführt. Ziel der Operation ist es, einen Innendurchmesser der Harnröhre zu erreichen, der eine Blasenentleerung mit einem kräftigen Harnstrahl bei normalem Druck möglich macht. Je nach Operation beträgt die Operationsdauer bis zu 4 Stunden.
Die Harnröhrenstriktur bzw. Harnröhrenverengung und die dazugehörigen urologischen Operationen werden in folgenden Kapiteln ausführlich beschrieben.
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Letzte inhaltliche Änderung:
21.10.2011
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