Die Vor- und Nachteile des Fett-Absaugens

Fettabsaugungen werden jeden Tag unzählige Male weltweit vorgenommen. In der plastischen Chirurgie zählen diese Eingriffe schon eher zu den Routineeingriffen und werden dementsprechend häufig durchgeführt. Die unangenehmen und lästigen Fettpölsterchen an Hüfte, Bauch und Oberschenkel können auf diese Weise im Nu verschwinden und die Fettzellen, die einmal entnommen sind, können sich nicht mehr neu bilden. Eine gute Sache, wenn man sich des überschüssigen Körperfettes entledigen möchte. Doch auch hierbei handelt es sich um einen operativen Eingriff, der nicht so schnell auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Denn wie so oft gibt es bei allen aufgeführten Vorteilen hierbei auch etliche Nachteile, die es zu bedenken gilt.

Was geschieht bei einer Fettabsaugung eigentlich genau?

Die sogenannte Liposuktion wird ausschließlich in der plastischen Chirurgie  angewendet, um pointiert und punktuell durch diese Maßnahme an bestimmten Körperstellen die Fettpolsterung zu harmonisieren. Somit werden diese Körperpartien anhand der Fettabsaugung deutlich in Form gebraucht und verschlankt. Überschüssige Fettablagerungen, die sich besonders in den Bereichen des Oberbauches, der Hüfte, der Oberschenkel und auch Oberarme deutlich sichtbar zeigen, werden entfernt. Die Konturen der Körperform und auch die Modellierung der Proportionen des Körpers kommen hierdurch wieder markanter zum Vorschein.

Da es sich bei dieser Form der plastischen Chirurgie und deren Eingriffe um die am häufigsten vorkommende Maßnahme handelt, ist das Angebot der unterschiedlichen Kliniken und Ärzte, die diese Eingriffe vornehmen groß. Das Informieren im Vorfeld und auch die ausreichende und vollumfängliche Beratung, bevor man sich diesem Eingriff hingibt, ist hierbei äußerst essenziell. Bei Fettabsaugung Tübingen beispielsweise, erfährt man alles Wissenswerte über die Liposuktion (Fettabsaugung) im einzelnen.

Trotz Diät keine Erfolge erzielt?

Wer sich unzähligen Diäten unterworfen hat und immer wieder am Punkt Null angekommen ist, bemüht sich oftmals bei der Gewichtsreduktion umsonst. Denn auch die Fettablagerung als solche kann erblich bedingt vorkommen. Die üblichen Stellen an Hüfte, Oberschenkel, inneres Knie, oder sogar an Kinn und Hals, sind oftmals in der Familie nicht selten zu sehen. Hier ist die Fettabsaugungen in vielen Fällen klar im Vorteil gegenüber allen Anstrengungen, die Betroffen bis dato unternommen haben. Sie kann gezielt vorgenommen werden und lichtet das Gros der Fettzellen an diesen betroffenen Stellen. Selbst Stellen wie an Oberarmen und Rücken oder auch Waden sogar, können chirurgisch vom Fett auf diese Weise befreit werden.

Auch beim Lipödem machbar

Die Liposuktion ist sogar auch dann durchführbar, wenn Betroffene an einem Lipödem leiden. Diese Fettverteilungsstörung ist oftmals eine Qual für Patienten, denn das Fett an Oberschenkeln und Unterschenkel, sowie auch an den Hüften wächst zusehends an und sie stehen dem machtlos gegenüber. Die krankhaft veränderten Fettzellen mutieren und wuchern unaufhörlich. Als neue und erfolgreiche Methode soll hierbei das Fettabsaugen schon wirkungsvoll gewesen sein.

Operative Eingriffe – potenzielle Gefahr durch Infektionen

Grundsätzlich ist auch ein Routineeingriff wie die Fettabsaugung durch einen plastischen Chirurgen noch immer eben ein operativer Eingriff. Dazu muss der Patient sich einer Narkose unterwerfen und hingeben und die Öffnung der Haut und des Gewebes an den Stellen der Absaugung, ist zwangsläufig eben auch ein immer mit einem Risiko behafteter Eingriff. Denn auch selbst bei noch so kleinen Öffnungen können sich Infektionen bilden und Bakterien haben freien Zugang. Auch ist die Tatsache allein, dass man sich schon in der jeweiligen Klinik unter Umständen den Krankenhauskeim zuziehen könnte, eine weitere Gefahr für sich.

Fettabsaugungen und Vorgehensweisen

Der Eingriff an sich dauert etwa, je nach Aufwand 45 bis 80  Minuten. Je nachdem und nach Allgemeinzustand des Patienten kann über eine Lokal- oder Vollnarkose entscheiden werden. Der Klinikaufenthalt kann stationär oder auch ambulant sein. Nach etwa fünf Tagen kann man als Patient nach der Fettabsaugung sich wieder einigermaßen bewegen und die blauen Flecken an den betroffenen Stellen sind erst nach einigen Wochen zum Teil nicht mehr sichtbar. Belastbar sind die einzelnen Körperpartien dennoch aber erst nach mindestens drei bis sechs Wochen. Hierbei sollte  man bedenken, dass die Arbeitsunfähigkeit in der Regel ein bis zwei Wochen beträgt.

Kosten und Nachsorge

In der Regel liegen die Kosten für eine Fettabsaugung zwischen ca. 3.000 und 8.000 Euro, je nach Umfang der geplanten Maßnahme. Das Tragen eines Mieders für mindestens sechs Wochen über die abgesaugten Regionen ist wichtig und das Fäden-Ziehen wird meist nach etwa sechs bis zehn Tagen getätigt. Die Nachsorge und Pflege der Narben ist ebenfalls sehr wichtig. Wird die Fettabsaugung nicht richtig und fachmännisch gemacht, kann das böse ausgehen. Denn nicht selten sind tiefe Löcher und deutliche Unebenheiten an den abgesaugten Stellen die Folge dessen. Von daher ist es hier absolut wichtig, routinierte Profis ans Werk gehen zu lassen.

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