Die Digitalisierung ist längst keine Erscheinung mehr, die sich ausschließlich zu Hause oder bei Nerds abspielt. Es gibt durchaus auch sinnvolle Einsatzgebiete dafür. Wie der Computer im Krankenhaus helfen kann, Daten zu verwalten, zeigen die Salzburger Landeskliniken.

In Krankenhäusern fallen unzählige Daten an, die die Patienten betreffen und den Ärzten helfen sollen, bessere Entscheidungen zu treffen. Dabei ist die Effizienz entscheidend davon abhängig, wie gut man den Computer mit den Daten füttert, die anfallen und verwaltet werden müssen. Während das (behelfsweise) oft mit Excel-Tabellen gemacht wird, gibt es Systeme, die dafür deutlich besser geeignet sind.

Denn zwar scheint Excel auf den ersten Blick geeignet und relativ einfach anwendbar zu sein, doch hat die Tabellenkalkulation entscheidende Nachteile. So sind die Daten nur schlecht durchsuchbar und es gibt keinen besonders wirkungsvollen Schutz vor Fehlern. Inkonsistente Daten sind die Folge und das ist dann mitunter nachteilig für die Behandlung der Patienten.

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Die Salzburger Landeskliniken setzen daher schon seit Jahren auf eine Lösung, die im Datenbanksystem FileMaker umgesetzt ist. Das Datenbanksystem bietet den Vorteil, dass es schnell ist und den vielen Datensätzen, die tagtäglich anfallen, gewachsen ist. Außerdem lässt es sich gut durchsuchen, was durch einen Index gelöst wird. Seitdem die FileMaker-Lösung im Einsatz ist, konnten alle wichtigen Daten wesentlich schneller erfasst wurden und Fehler bei den Aufzeichnungen konnten minimiert werden.

Eine präzise Aufzeichnung aller medizinischen Daten ist deshalb wichtig, da jeder Fall anders ist. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, umso vollständiger wird das Gesamtbild und umso mehr brauchbare Ideen lassen sich von Erfahrungen aus der Vergangenheit ableiten. Mit einer gut gepflegten Datenbank kann also die medizinische Qualität gesichert werden, was am Ende bedeutet, dass Leben gerettet werden können.