Wie Senioren zu Hause mobil bleiben

Das Älterwerden bringt viel Positives mit sich: endlich Zeit und Muße die Dinge zu tun, welche schon seit langem geplant waren. Doch mit zunehmendem Alter gehen auch gesundheitliche Einschränkungen einher. Alltägliche Bewegungen fallen schwerer, die Beweglichkeit lässt nach. Besonders schwierig wird es für Senioren, sich nach einer Operation wieder zu erholen. Denn aufgrund des fortgeschrittenen Alters dauert der Heilungsprozess oft länger an, als in jungen Jahren. Einfache Pflegehilfen für zu Hause erleichtern den Prozess, wieder mobil mitten im Leben zu stehen.

Im heimischen Umfeld genesen

Zu Hause ist es doch am schönsten! Das vertraute Umfeld der heimischen vier Wände spendet vielen Senioren nach einer OP wieder Sicherheit und Ruhe. Dank mobiler Physio- und Ergotherapien, ambulanter Reha-Maßnahmen und Unterstützung durch Familie, Freunde oder einen Pflegedienst sollen Senioren postoperativ schnell wieder auf die Beine gebracht werden. Den besonderen Ansprüchen der Best Ager in ihrer Genesungsphase werden spezielle Pflegehilfsmittel für die Wohnung gerecht. Die durchdachten Hilfen erlauben den Senioren, bald selbstständig wieder im Alltag zurechtzukommen. Denn die Gesundung schreitet bei Senioren aufgrund des langsameren Heilungsprozesses und des schnelleren Muskelabbaus durch langes Liegen weniger rasch voran als bei jungen Menschen. Umso wichtiger ist es, zeitnah und konsequent die Bewegungsmaßnahmen und Hilfsmittel nach der OP einzusetzen, um mobil zu bleiben oder es wieder zu werden.

Welche Hilfsmittel sind sinnvoll?

Je nach Art und Umfang der Operation, werden ältere Patienten unterschiedlich stark in ihrer Bewegung beeinträchtigt. Typische Hilfsmittel für die Wohnung sichern in erster Linie die Grundversorgung ab. Sie helfen beispielsweise beim Toilettengang in Form von Aufstehhilfen oder Sitzerhöhungen. Die Selbstständigkeit der Senioren wird dank dieser einfachen Maßnahmen unterstützt. Duschhocker, Badewannensitze und –stufen erleichtern die tägliche Körperpflege erheblich. Sogar auf ein Bad in der Wanne müssen in ihrer Mobilität stark eingeschränkte Senioren nicht verzichten: Badewannenlifter machen es möglich. Darüber hinaus können ältere Patienten auf vielerlei hilfreiche Mittel wie Bett-Aufstehhilfen oder mobile Beistelltische zurückgreifen. Dank eines Betterhöhungssets wird sogar die Nachtruhe im eigenen Bett erhalten bleiben. Bewegungsmelder sparen den Gang zum Lichtschalter und seniorengerechte Telefone ermöglichen es dem Patienten, jederzeit außer Haus um Hilfe zu bitten.

Wer trägt die Kosten für die häuslichen Hilfsmittel?

Die notwendigen Kosten für ein Pflegebett, einen Badewannenlift oder spezielle Hygieneartikel übernimmt die Krankenkasse, sofern sie von einem Arzt verordnet wurden. Senioren, die als nach dem Pflegeversicherungsgesetz als pflegebedürftig eingestuft wurden, können zahlreiche technische Hilfsmittel unter Umständen von der Pflegekasse finanziert bekommen. Häufig jedoch, müssen Senioren die Pflegehilfsmittel aus eigener Tasche finanzieren, besonders wenn sie nicht auf Dauer benötigt werden. Doch die Investition in die Lebensqualität und den Erhalt der Selbstständigkeit rechtfertigen für zahlreiche Senioren diese Ausgaben.

Fazit: Die Genesung nach einer Operation im Alter geht oft langsamer von statten als erhofft. Dennoch helfen Konsequenz und simple Hilfsmittel, den Alltag langfristig zu bewerkstelligen.

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