Angst vor der OP – Das ist dagegen zu tun

Es ist absolut normal, sich vor einer bevorstehenden Operation Gedanken und Sorgen zu machen. Kaum ein Patient liegt ohne dieses mulmige Gefühl im Krankenhaus und blickt auf den bevorstehenden Termin. Sobald jedoch diese starke Nervosität in chronische Angst umschlägt, muss dagegen vorgenommen werden. Wir werfen einen Blick auf die Hilfsmittel, die dabei zu Rate gezogen werden können.

Die Wirkung verstehen und verinnerlichen

Von Beginn an ist es wichtig, den tatsächlichen Nutzen der Angst zu verinnerlichen. Hierbei handelt es sich um einen Mechanismus, der uns vor Gefahren schützen soll. Angst macht es möglich, dass wir die Risiken in unserer Umgebung sinnvoll einschätzen. Für unser Unterbewusstsein stellt auch eine Op ein solches Risiko dar. Die Praxis zeigt jedoch, dass es sich lediglich um einen Eingriff zu unseren Gunsten handelt, der zu unserem Wohlbefinden beitragen soll.

Nach dem gleichen Prinzip kann auch die Aufklärung über die Operation zur Überwindung der Angst beitragen. Wer sich darüber im Klaren ist, warum der Eingriff unbedingt durchgeführt werden muss, dessen Angst verringert sich. Manchen Patienten hilft es außerdem, wenn sie genau über das Vorgehen der Ärzte und das medizinische Ziel der OP informiert sind.

Vorsicht bei der Medikation

Gerade bei chronischen Angststörungen kommen häufig Medikamente wie Tavor zum Einsatz. Wie dieses beruhigende Mittel wirkt, beschreibt das Magazin Angst verstehen. Doch gerade bei einer bevorstehenden OP müssen die eingenommenen Substanzen zwingend mit den Ärzten abgesprochen werden. Welche Alternativen und Wirkstoffe dafür verfügbar sind, legt die Seite Medizinius sehr anschaulich dar.

Nur Ärzte sind dazu in der Lage, die Wechselwirkungen einzuschätzen, welche das Beruhigungsmittel auf die im Rahmen des Krankenhausaufenthalts verordneten Medikamente haben kann. Obwohl die eigene Recherche im World Wide Web dabei nicht zu empfehlen ist, stellen manche Blogger das Thema sehr ausführlich und mit allen Einzelheiten dar. So sind auch Laien dazu in der Lage, sich zumindest einen groben Überblick über die am Markt verfügbaren Beruhigungsmittel und ihre Wirkstoffe zu verschaffen.

Hilfe auch von ärztlicher Seite

Doch damit ist der Rahmen der Möglichkeiten zur Beruhigung noch nicht ausgeschöpft. Auch von den Ärzten kann ein Beitrag dazu geleistet werden, dass die Versorgung vor Ort angstfrei und ohne Stress über die Bühne geht. Wie auf der Seite www.gesundheitsinformation.de dargelegt wird, haben fast alle Krankenhäuser inzwischen spezielle Ansprechpartner. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Seelsorger oder Sozialarbeiter, die über spezielle Techniken für den Umgang mit der belastenden Situation verfügen. Auch diese Unterstützung bietet die Möglichkeit, leichter mit der Lage und der bevorstehenden OP umzugehen.

Wie die Seite auf kliniken-koeln.de zeigt, ist die richtige Qualität des Krankenhauses ebenfalls entscheidend. Denn hier klärt sich die Frage, ob zu lange Wartezeiten oder unklare Zuständigkeiten vermieden werden können. Gerade diese Unklarheiten, wie sie leider in zu vielen deutschen Krankenhäuser die Patienten zu spüren bekommen, tragen zu einem Gefühl von Anspannung und Angst bei. Ist das Personal hingegen gut eingespielt und verfügt über eine spezielle Schulung, macht dies den exakt gleichen Eingriff weniger belastend. Beruhigungsmittel und ähnliche Medikamente, wie sie zum Lösen der Angst eingesetzt werden können, sind in dem Fall nur noch eine sinnvolle Ergänzung der Therapie. So kann sichergestellt werden, dass ein notwendiger medizinischer Eingriff reibungslos und sicher über die Bühne gebracht werden kann, ohne die Last für den Patienten zu groß werden zu lassen.

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