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2020-11-27T15:36:44+01:00

Wie bei jedem Eingriff bestehen bei einer
Schamlippenkorrektur allgemein mögliche Risiken wie eine Nachblutung, die
Bildung eines Blutergusses, Wundinfektion, Wundheilungsstörungen, etc.
Unvermeidlich, aber meist weitgehend vorübergehend, ist ein gewisses
Taubheitsgefühl entlang der Narbe. Die
Qualität der Operationsnarben hängt sehr von der Operationstechnik ab, jedoch
sind die Narben aufgrund der natürlich starken Fältelung der Genitalhaut meist
unauffällig. Unschöne Narben können oft durch kleine Korrektureingriffe in
örtlicher Betäubung verbessert werden. Auch bei korrekter Operation können
Asymmetrien entstehen, die ggf. später korrigiert werden können.

Die Korrektur der Schamlippen wird in der Regel in
örtlicher Betäubung durchgeführt. In diesem Fall gibt es keine speziellen
Narkoserisiken. Auf Wunsch kann der Eingriff in Vollnarkose erfolgen. Zur
Blutstillung wird im Allgemeinen ein Medikament (Adrenalin) in das
Operationsgebiet eingespritzt, welches bei schweren Koronarerkrankungen
problematisch sein kann.

Bei Operationen aus ästhetischen
Gründen müssen der zu erwartende Vorteil und die Risiken von Eingriff und
Narkose besonders sorgfältig abgewogen werden. Schwere Allgemeinerkrankungen
können deshalb dazu zwingen, vom Eingriff abzuraten oder diesen zu verschieben.
Ähnliches gilt für psychische Krisensituationen und akute psychiatrische
Erkrankungen. Bei Erkrankungen, die eine Beeinträchtigung der Blutgerinnung
beinhalten oder wenn blutverdünnende Medikamente nicht abgesetzt werden dürfen,
kann keine Schamlippenkorrektur durchgeführt werden.

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