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2020-11-29T08:14:45+01:00

Operationsname und Definition: Die Lipomentfernung
bezeichnet, wie der Name andeutet, die Entfernung eines Lipoms durch einen
Facharzt. Durch welche Methode dies geschieht, bleibt dabei noch offen. Zur
Wahl steht die Entfernung mittels Fettabsaugung (Liposuktion) sowie die
chirurgische Entfernung. Ein Lipom ist eine Geschwulst bzw. ein gutartiger
Tumor der Fettzellen, das wenige Millimeter bis hin zu einigen Zentimetern je
Seite betragen kann. Er kann grundsätzlich überall auftreten, besonders häufig
sind die Schulterpartie sowie der Hals betroffen. Auch an Armen, Beinen und
Bauch treten Lipome auf. In der Regel sind die Fettgeschwulste eher klein, sie
wachsen zudem sehr langsam. In selteneren Fällen kann ein Lipom aber durchaus
groß ausfallen und mitunter sogar mehrere Kilogramm wiegen.

Facharzt für diese Operation: Die Lipomentfernung kann durch
einen Hautarzt oder einen Chirurgen durchgeführt werden.

Hintergrundinformation: Lipome sind gutartige Tumoren, also
Geschwulste des Fettgewebes. Sie zählen zu den häufigsten Geschwulsten des
Bindegewebes und können wie oben beschrieben am gesamten Körper auftreten. Über
die Gründe und Ursachen für ihre Entstehung ist noch nicht viel bekannt. Häufig
werden kleinere Lipome gar nicht oder nur zufällig entdeckt. Eine Entfernung
ist nicht zwangsläufig notwendig, sofern das Lipom keinerlei Probleme bereitet
sowie kein ästhetisches Problem darstellt. Bei Lipomen, die sich deutlich unter
der Hautoberfläche abzeichnen, wünschen sich nicht wenige Betroffene eine
Entfernung. In seltenen Fällen kann ein Lipom fälschlicher Weise für
Übergewicht gehalten werden. Insbesondere, wenn es sich um ein hartnäckiges
Fettpolster an einer einzelnen Körperpartie handelt, sollte also die
Möglichkeit eines Lipoms in Betracht gezogen werden. Ebenfalls selten handelt
es sich um eine bösartige Wucherung, also ein Liposarkom. Dieses sollte in
jedem Fall entfernt werden, bevor es sich weiter ausbreitet. Aus diesem Grund
ist bei Entdeckung eines Lipoms eine genaue Untersuchung notwendig.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Bei medizinischer
Indikation wird die Entfernung durch die Krankenkasse übernommen.

Ambulant/Stationär: Der Eingriff kann in der Regel ambulant,
unter örtlicher Betäubung, durchgeführt werden.

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