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2020-11-27T15:06:17+01:00

Wahl des richtigen
Operateurs:
Eine Vorabinformation bietet das Internet über die
Präsentation des gewählten Operateurs auf der Klinik- bzw. Praxisseite. Weitere
Recherchen sind über Fachorganisationen oder die Ärztekammer möglich. Hier
sollte der behandelnde Arzt als Facharzt bzw. Spezialist für Fettabsaugungen
gelistet sein.

Die wichtigsten Informationen erhält die Patientin / der
Patient im persönlichen Beratungsgespräch. Hier vermittelt der Operteur seine
fachliche Kompetenz, Erfahrung und Seriosität auf seinem Fachgebiet. Hierzu
gehört neben einer ausführlichen Anamnese die sorgfältige und individuelle
Befunderhebung. Die körperliche Untersuchung umfasst u.a. die Dokumentation der
Problemzonen mit Lokalisation und Umfang der Fettgewebsmengen, der Hautqualität
bzw. der Hautbeschaffenheit. Bei der Information über eine mögliche
Fettabsaugung ist die Operationstechnik ebenso zu beschreiben wie die Vor- bzw.
Nachbehandlung. Die Demonstration von anonymisierten Operationsergebnissen nach
der Fettabsaugung
können dem Patienten erste Eindrücke über das handwerkliche
bzw. operative Geschick des gewählten
Operateurs vermitteln. Ein vertrauensvolles Patient-Arzt-Verhältnis ist eine
wichtige Voraussetzung, vor allem bei ästhetischen Eingriffen. Der behandelnde
Arzt sollte über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Fettabsaugung
verfügen.

Informationen für
den behandelnden Arzt:
Informationen über das Ausmaß und den Zeitraum bestehender
Gewichtsschwankungen sowie bereits durchgeführte Alternativmaßnahmen wie Sport
und Diät sind wichtige Informationen. Darüberhinaus sollte der Arzt über Vorerkrankungen
und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten informiert werden. Hierzu gehören
insbesondere blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, da diese rechtzeitig vor
der Operation nach Rücksprache mit dem Hausarzt abgesetzt bzw. umgestellt
werden müssen.

Tests und
Voruntersuchungen:
Die körperliche Befunderhebung durch den Operateur ist die wichtigste
Voruntersuchung. Im Falle anlage- bzw. erkrankungsbedingter Fetteinlagerung
schließen sich hieran möglicherweise noch Zusatzuntersuchungen wie u.a. die
Abklärung des Lymphsystems oder bildgebende Verfahren an. Im Falle einer
geplanten Vollnarkose erfolgt eine zusätzliche Abklärung durch den Narkosearzt.
Vor der Operation wird in jedem Fall eine photographische Befunddokumentation
erstellt.

Einzureichende
Unterlagen:
Vor einem geplanten Eingriff ist ein
Aufklärungsgespräch durch den Operateur erforderlich. Der chirurgische
Aufklärungsbogen muss von Patient und Arzt vor der Operation unterschrieben
vorliegen. Im Falle einer Vollnarkose muss ein Aufklärungsbogen für die Narkose
dokumentiert sein. Unterlagen für spezifische Untersuchungen sowie Befunde für
Blutbild, Röntgen etc. werden durch den Operateur oder Narkosearzt individuell
angefordert.

Einnahme von
Medikamenten:
Über
regelmässig eingenommene Medikamente sollten sowohl Operateur als auch
Narkosearzt informiert werden. Dies bezieht sich insbesondere auf
blutverdünnende Medikamente, wie z.B. Aspirin, die 1 bis 2 Wochen vor einem
geplanten Eingriff nach Rücksprache mit dem Hausarzt abgesetzt bzw. umgestellt
werden sollten.

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