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2020-11-27T15:02:46+01:00

Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen Operateurs: Der Patient erkennt den guten Operateur an dem ihn umgebenden Team und der Einrichtung, in der er seine Leistung anbietet. Dieses Team sollte Kompetenzen der Stimm, Sprach- und Schluckdiagnostik aufweisen, die Teilnahme an einem interdisziplinären Tumorboard sicher stellen, die enge Zusammenarbeit mit einem Strahlentherapeuten und Onkologen vorhalten sowie die Verfügung eines entsprechend ausgestatteten OP-Traktes aufweisen. Kurz: Handelt es sich um ein für Kopf-Hals-Krebs ausgewiesenes Zentrum?

Der Patient sollte erfragen, ob der Facharzt ausreichend Erfahrung in der HNO-Tumorchirurgie besitzt. Zudem sollte der Arzt auf jeden Fall Facharzt für HNO-Heilkunde sein und an einer HNO-Hauptabteilung arbeiten.

Informationen für den behandelnden Arzt / Tests und Voruntersuchungen: Natürlich muss vor einer Operation, wie der Laryngektomie, eine ausführliche Krankengeschichte erhoben werden. Hierbei spielen auch die Lebensgewohnheiten, insbesondere Tabak- und Alkoholkonsum, eine Rolle. Darüber hinaus werden umfangreiche Untersuchungen, auch von Herz, Kreislauf, Leber, Nieren, Lunge, Blut etc., durchgeführt.

Im Zuge der OP-Vorbereitung werden die o.g. Untersuchungen für die Narkosevorbereitung benötigt. Eine Eigenblutspende bei einer Krebserkrankung ist nicht notwendig.

Im beratenden Zentrum findet eine ausführliche Beratung statt. Als Unterlagen sind – neben der Überweisung – am besten Unterlagen zu vorher durchgeführten Behandlungen mitzubringen.

Einnahme von Medikamenten: In der Regel werden die Medikamente, die der Patient bereits einnimmt, weiter genommen, es sei denn, sie haben Einfluss auf die Blutgerinnung. In diesem Fall würde man diese Medikamente durch andere ersetzen, die eine größere Operation erlauben (z.B. durch Heparin).

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