1976


1976

2020-11-27T14:52:57+01:00

Bei einigen Prothesentypen wird auch das hintere
Kreuzband entfernt. Es wird im Weiteren am Schienbein eine sogenannte Schnittlehre
angebracht. Nach Prüfung verschiedener Positionen und Achsverhältnisse wird die
Gelenkfläche des Schienbeinkopfes mit einer Säge abgetragen. Am Oberschenkel
wird ebenfalls eine Schnittlehre aufgesetzt.

Über eine Sägelehre werden mit
einer Säge verschiedene Knochenschnitte durchgeführt. Nachdem eine Probeprothese
eingesetzt worden ist, werden abschließend die Innen- und Außenbandverhältnisse
geprüft. In einzelnen Fällen ist auch ein Ersatz der Kniescheibenrückfläche
notwendig. Dazu wird mit einer speziellen Haltevorrichtung die Gelenkfläche an
der Kniescheibenrückseite abgetragen. Je nach verwendetem Prothesentyp werden
die Prothesenteile nun zementiert oder unzementiert am Knochen fixiert.

Am Ende
der Operation werden die Blutleere geöffnet und Blutungen gestillt. Es
werden häufig Drainagen eingelegt. Die Verwendung von Drainagen ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Operationswunde wird schichtweise
verschlossen und am Ende ein Kompressionsverband angelegt.

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