Wenn Oma und Opa nicht mehr zurechtkommen …

… ist guter Rat oft teuer. Gerade die ältere Generation hängt sehr an der eigenen Unabhängigkeit und legt viel Wert auf die Autonomie in den eigenen vier Wänden. Doch was ist, wenn das gar nicht mehr so gut klappt wie in jüngeren Jahren? Ob körperliche Gebrechen oder psychische Einschränkungen – häufig kommen Faktoren im Alter dazu, die zu Unsicherheiten und Schwierigkeiten im Alltag führen. Optimal ist bei leichteren Problemen eine Pflege zu Hause, die die groben Arbeiten übernimmt und den älteren Herrschaften das Verbleiben im eigenen Reich ermöglicht. Erst bei dauerhafter Bettlägerigkeit und einer deutlichen Verschlechterung der Allgemeinsituation ist ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung in Betracht zu ziehen.

Doch woran erkennen Sie überhaupt den Pflegebedarf? Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Indizien, die einen Pflegebedarf für ältere Personen nahelegen

Völlig unzweifelhaft gehören körperliche Beeinträchtigungen, die den individuellen Tagesablauf behindern, an die erste Stelle von möglichen Hinweisen auf eine Pflegebedürftigkeit. Aber auch andere Auffälligkeiten sollten von Ihnen erst genommen und abgeklärt werden:

  • Eingeschränkte Mobilität: Eine eigene Wohnung und ein eigener Haushalt können nur dann funktionieren, wenn man sich bewegen kann. Eine leicht eingeschränkte Mobilität stellt noch kein großes Hindernis dar – anders sieht es dagegen aus, wenn schwerwiegende Probleme die Fortbewegung zur Hürde machen. Wer schlecht zu Fuß ist, wird anfallende Hausarbeiten sowie Einkäufe & Co. nur schwer erledigen können – hier wäre also eine erste Pflege zu Hause indiziert. Diese übernimmt nicht nur Wege, sondern kann auch Arbeitsabläufe übernehmen, die Mobilität voraussetzen.
  • Verlust geistiger Fähigkeiten: Mit dem Alter nehmen nicht nur die körperlichen Fähigkeiten ab. Auch die geistigen Fähigkeiten können sich reduzieren und eine Pflege zu Hause nötig machen. Natürlich gehören erste Gedächtnislücken nicht zu den problematischen Symptomen einer möglichen Demenz – sehr wohl aber bei stark abweichendem Verhalten und dem Verlust weitreichender Denkleistungen. Je stärker die Symptome der Demenz, desto dringender wird das Pflegebedürfnis. Eine Pflege rund um die Uhr ist dann häufig der einzige Weg, um einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung zu vermeiden.
  • Essen & Trinken: Wenn auch alle geistigen und körperlichen Fähigkeiten noch scheinbar unverändert vorhanden sind, so kann die Planung und Gestaltung der täglichen Mahlzeiten eine große Herausforderung darstellen. Auch hier kann dann eine Pflege zu Hause eine gute Alternative darstellen – diese übernimmt dann das Drumherum und berücksichtigt auch besondere Ernährungsgewohnheiten und Erkrankungen, die einer speziellen Ernährung bedürfen.
  • Medizinische Versorgung: Bei akuten Erkrankungen und Wunden, die einer regelmäßigen Pflege bedürfen, kann eine temporäre Pflege in den eigenen vier Wänden eine große Erleichterung darstellen. Ausgebildete Pflegekräfte können dann auch Aufgaben aus der Krankenpflege übernehmen und so den Alltag angenehm und entspannt gestalten.

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