5001


5001

2020-11-29T10:02:25+01:00

Um ein Kinn optisch zu korrigieren, stehen verschiedene
OP-Techniken zur Wahl. Welche passend ist, hängt von der individuellen
Ausgangssituation und vom Behandlungswunsch des Patienten/der Patientin ab.

Kinnverkleinerung – die Operation:

Um ein als zu groß empfundenes Kinn zu verkleinern, stehen
wiederum verschiedene Optionen bereit. Ein Doppelkinn wird häufig durch eine
lokale, also relativ kleine Liposuktion (Fettabsaugung) behoben. Alternativ
hierzu können auch nicht-invasive Verfahren wie die Kryolipolyse (Auflösung der
Fettpolster durch starke Kälte) durchgeführt werden.

Ist das Doppelkinn durch eine Fehlstellung des Unterkiefers
bedingt, dann kann ähnlich vorgegangen werden wie bei der Kinnvergrößerung oder
auch wie bei der Korrektur des Gummy-Smiles. Dabei wird der Unterkiefer
operativ nach vorne versetzt.

Darüber hinaus kann eine Kinnverkleinerung durch Abtragen
von Knochenmaterial erfolgen. Hierbei wird meist ein kleiner Einschnitt im
Mundraum gesetzt, durch welchen Knochen und Knorpel entfernt werden können.

Kinnvergrößerung – die Operation:

Eine Kinnvergrößerung ist immer mit einem operativen
Eingriff verbunden. Dabei gibt es zwei verschiedene Methoden, um die gewünschte
Augmentation zu erreichen: Entweder durch Einbringen eines Implantats oder aber
durch Spaltung des Kinnknochens.

Der Zugang zum Kinn erfolgt wie bei der Kinnverkleinerung in
der Regel durch den Mundraum, wodurch Narben später nicht mehr sichtbar sein
sollen. Durch gezielte Einschnitte in den Knochen kann dieser gespalten und
nach vorne versetzt werden, zur Fixierung wird hierbei eine Metallstange
eingesetzt. Eine andere Möglichkeit besteht im Einbringen von Implantaten, also
speziell geformten Silikonkissen oder aber eigenem Knochenmaterial, das zuvor
beispielsweise an der Hüfte entnommen wird.

Nach oben