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2020-11-28T02:33:15+01:00

Das Facelift,
auch Facelifting oder (operative) Gesichtsstraffung, bezeichnet einen Eingriff
der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Dabei wird das erschlaffte Hautgewebe
deutlich gestrafft, was das Gesicht
insgesamt glatter, frischer und jünger wirken lassen soll. Heute werden auch
viele nicht-operative oder minimal-invasive Verfahren als „Facelift“ bezeichnet,
wobei diese auf völlig andere Weise funktionieren.

Gewünscht
wird das Facelift von Frauen und Männern, die eine fortgeschrittene
Hautalterung speziell im Bereich des Gesichts sowie eventuell auch des Halses
aufweisen. Dabei handelt es sich meist nicht um einzelne Fältchen, die zum
Beispiel auch mit einer Unterspritzung korrigiert werden können, sondern um
stärker und großflächiger erschlaffte Hautpartien. Je nach Ausgangssituation
und Behandlungswunsch stehen verschiedene OP-Techniken zur Wahl.

Das Facelift im Überblick

Die operative
Gesichtsstraffung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Einschnitte erfolgen
je nach gewählter Technik und Gesichtspartie an unterschiedlichen Stellen,
jedoch möglichst unsichtbar zum Beispiel entlang des Haaransatzes oder hinter
dem Ohr. Man unterscheidet zwischen Oberem und Unterem Facelift sowie dem
Mittelgesichtslifting. Dabei werden je nach Behandlungswunsch zum Beispiel die
Stirnpartie, die Mund- und Halspartie oder die Wangen gestrafft. Während des
Eingriffs entfernt der behandelnde Arzt überschüssiges Hautgewebe und vernäht
die Schnitte anschließend, so dass eine deutliche Straffung entsteht. Das
endgültige Behandlungsergebnis ist erst einige Wochen nach der OP sichtbar,
wenn die Schwellungen abgeklungen sind.

Facelift: Mögliche Risiken bedenken

Jeder operative Eingriff
ist mit spezifischen Risiken verbunden. Wenn eine medizinische Notwendigkeit
vorliegt, dann sind diese Risiken jedoch nochmals völlig anders zu bewerten als
bei einem rein ästhetischen Eingriff wie dem Facelift. Jeder, der sich für eine
operative Gesichtsstraffung interessiert, sollte daher mögliche Vorzüge und
etwaige Komplikationen dieses Eingriffs besonders sorgfältig abwägen. Um
unnötige Behandlungsrisiken zu vermeiden, ist auch die Wahl eines geeigneten
Facharztes wichtig. Dieser sollte neben einer einschlägigen fachlichen
Qualifikation (je nach Behandlungswunsch zum Beispiel als Facharzt für
Plastische und Ästhetische Chirurgie oder Facharzt für Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie) auch ausreichend Erfahrung speziell mit diesem Eingriff
nachweisen können.

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