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2020-11-27T15:36:44+01:00

Im Allgemeinen wird der Narkosearzt
verlangen, dass die Patientin nüchtern ist.

Angstpatienten: Es
ist völlig normal, dass man vor einer Operation ängstlich ist. Allerdings
sollte die Patientin sich nicht definitiv für die Operation entscheiden, wenn sie
nicht von dem erwarteten Zugewinn an Lebensqualität und von dem operierenden
Arzt überzeugt ist. Bei Zweifeln sollte die Patientin diesen lieber ein
weiteres Mal konsultieren und sich nicht scheuen, eine Operation zu
verschieben. Um in der Nacht zuvor schlafen zu können, kann man den Arzt
durchaus um eine Schlaftablette bitten. Eine gute Methode, Anspannungen
abzubauen, ist Sport.

Hinweis vor der stationären
Operation:
Findet
die Operation stationär
statt, so erfolgt die Aufnahme in der Regel direkt am Operationstag in der
Klinik. Nach dem Umkleiden muss die Patientin eine Beruhigungstablette
(„Prämedikation“) einnehmen und es wird ein Venenkatheter am Arm gelegt. Die
Patientin sollte ihre üblichen, persönlichen Utensilien und ihre Medikamente
mitbringen. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel 2-3 Tage.

Hinweis vor der ambulanten Operation: Am Operationstag
erhält die Patientin nach dem Umkleiden direkt im Operationsbereich eine
Beruhigungstablette („Prämedikation“) und es wird ein Venenkatheter gelegt.
Nach dem Eingriff bleibt die Patientin für weitere 2-3 Stunden in der Klinik
überwacht.

Organisatorischer Hinweis: Aufgrund der zu erwartenden Beschwerden
im Operationsgebiet ist es ratsam, mindestens drei bis fünf Tage frei zu
nehmen. Bei ambulanter Operation darf die Patientin am selben Tag keinesfalls am öffentlichen
Straßenverkehr teilnehmen. Sie sollte nach der Entlassung aus der Klinik
abgeholt werden und die erste Nacht
nicht alleine verbringen. Eine intensive Kühlung des Operationsgebietes
beschleunigt den Schwellungsrückgang und somit die Beschwerdebesserung. Um eine
Infektionsgefahr zu verringern, empfiehlt sich die Verwendung einer
desinfizierenden Salbe sowie Wundauflagen. Lauwarme Duschen und Sitzbäder ab
dem dritten Tag sind erlaubt. Da die Intimregion noch sehr empfindlich ist,
sollte vier Wochen lang auf Sport und Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

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