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2020-11-27T15:33:06+01:00

Ergebnis:
Nach einer Oberarmstraffung ist mit einer Schwellung und Blutergussbildung
im Operationsgebiet zu rechnen. Diese sind individuell unterschiedlich und
können unter Umständen sehr ausgeprägt sein. Obwohl diese sich in der Regel
innerhalb weniger Tage bis Wochen zurückbilden, können Restschwellungen an den
Oberarmen durchaus mehrere Wochen bestehen. Das endgültige Operationsergebnis
kann erst ca. sechs Monate nach dem Eingriff beurteilt werden.

Kontrolltermine:
Zwischen dem 14. und 21. postoperativen Tag erfolgt der Fadenzug, nach
Möglichkeit durch den operierenden Chirurgen. Die Patienten tragen eine
speziell angepasste Kompressionskleidung für insgesamt 4 Wochen. Nach 6 Monaten
erfolgt eine abschließende Kontrolle. Falls erforderlich, wird hier ein Termin
für eine kleine Korrektur der Narbe vereinbart.

Einschränkungen nach der Operation: Schon am Tag
der OP Oberarmstraffung sind die Patienten mobil (und können bspw. mit
Begleitperson auf die Toilette gehen). Ungefähr ein bis zwei Tage nach der
Operation werden die Drainagen entfernt, danach kommt es zur Entlassung des
Patienten. Fühlt sich der Patient sehr gut – bei jedoch hoher Sekretbildung –
kann in manchen Fällen die Entlassung auch mit Drainagen stattfinden.

Nach Entfernung der Drainagen wird die Kompressionskleidung
für die Arme angepasst. Die normale Beweglichkeit der Arme ist nach dem
Eingriff mit leichten Einschränkungen möglich, jedoch sollte eine Belastung
dieser bis zum Fadenzug nicht erfolgen. Nach der Entfernung der Drainagen ist
das Duschen der Wunden erlaubt.

Nach der Entlassung aus der Klinik
sind die Patienten in der Regel in der ersten Woche zu Hause teilweise auf
Fremdhilfe angewiesen. Während den ersten 3 Wochen müssen sich Patienten am
Oberkörper schonen. Nach dem Fadenzug können leichte Sporttätigkeiten,
beispielsweise Joggen, betrieben werden. Um eine Wadenvenenthrombose zu
vermeiden, ist Spazierengehen direkt nach der Entlassung erlaubt und hilfreich.

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