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2020-11-27T15:26:59+01:00

Häufigkeit pro Jahr: Genaue
Statistiken über die Häufigkeit des Oberlippenlifts in Deutschland sind ebenso
wenig verfügbar, wie Zahlen über die
sehr viel häufigeren Unterspritzungen an der Lippe. In den wenigen Kliniken und
Praxen, welche diese Technik praktizieren, sollten mindestens 30 solcher Straffungs-Eingriffe pro Jahr
durchgeführt werden. Leider führt die mangelnde Kenntnis vieler Ärzte, die die
sehr viel einfacheren Unterspritzungsbehandlungen anbieten dazu, dass in vielen
Fällen diese operative Variante gar nicht erwähnt wird.

Herkunft und Entwicklung: Das
Oberlippenlift ist eine Technik, die bereits in den 70er Jahren des 20.
Jahrhunderts eingeführt wurde. Durch neueste Studienergebnisse konnte gezeigt
werden, dass der wesentliche Faktor der alternden Oberlippe deren Erschlaffung und
nicht ein Volumenverlust darstellt. Hierdurch kommt es zu einer Renaissance des
Oberlippenlifts, da es an der tatsächlichen Ursache ansetzt und nicht durch ein
Aufpumpen der Lippe zwar das Lippenrot wieder besser sichtbar, gleichzeitig die
Lippe aber unnatürlich werden lässt.

Stationär / Ambulant: Der
Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und dauert in der Regel ca. 30 Minuten.
Der Eingriff wird ambulant durchgeführt.

Kosten der Operation: Die
reinen Operationskosten (inkl. MWSt.) liegen bei etwa 1.200 bis 2.000 Euro (ästhetische Behandlungen sind
mehrwertsteuerpflichtig).

Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Die
Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten nicht.

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