Vasektomie - Vor der Operation (Der richtige Arzt und Vorbereitungen)
Das Arzt-Patienten-Gespräch und die Wahl des richtigen Operateurs: Die Vasektomie ist ein Standardeingriff in der Urologie. Sowohl Urologen in der Klinik, als auch in der Praxis beherrschen den Eingriff. Dennoch sollte natürlich Routine bei einer solchen Operation bestehen. Der Operateur sollte den Eingriff mehrmals pro Jahr durchführen.
Es sollte auch das Vorgehen bei einem Notfall (bspw. Entzündung oder Nachblutung) in der Nacht oder am Wochenende direkt nach der OP geklärt und besprochen werden. Mit konkreten Hinweisen des Facharztes (Welche Telefonnummer und welches Krankenhaus?) können unnötige Verzögerungen verhindert werden.
Tests und Voruntersuchungen / Informationen für den behandelnden Arzt: Es werden im Rahmen der Vorbereitung zu einer Vasektomie wenige Untersuchungen durchgeführt. Sollten in der Vorgeschichte keine medizinischen Probleme bekannt sein und keine Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit bestehen, wird neben der körperlichen Untersuchung evtl. nur eine Blutabnahme mit Bestimmung der für die Blutstillung wichtigen Blutplättchen (Thrombozyten) und des Quick- bzw. INR-Wertes durchgeführt.
Eine Eigenblutspende ist nicht erforderlich.
Einnahme von Medikamenten: Bis auf blutverdünnende Medikamente und bestimmte Diabetesmedikamente können alle Medikamente weiter eingenommen werden. Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt abgesetzt und ggf. durch andere ersetzt werden.
Hinweis vor der OP: Mindestens einen Tag vor der Operation wird der Patient mündlich und schriftlich „aufgeklärt“, d.h. die Operation und mögliche Risiken werden nochmals genau durchgesprochen. Die Dokumentation der Aufklärung muss vom Patienten und vom aufklärenden Arzt unterschrieben werden.
Nach der Operation sollte zunächst eine Ruhezeit von wenigstens 1 Stunde eingehalten werden. Der Patient sollte anschließend möglichst kein Auto selber fahren.
Hinweise vor der ambulanten Operation
Der Gesetzgeber fordert, dass vor elektiven (planbaren) Operationen der Patient mindestens 1 Tag vor der Operation mündlich und schriftlich ‚aufgeklärt’ wird, d.h. die Operation nochmals genau durchgesprochen wird. Die ‚Aufklärung’ muss vom Patienten und vom aufklärenden Arzt unterschrieben werden.
Weiterhin bespricht der Patient mit dem Anästhesisten die für die entsprechende Operation möglichen Narkosen und deren spezifischen Vor- und Nachteile. Für die meisten Patienten mit ‚offener’ Operation ist eine Spinal- oder CSE-Anästhesie am schonendsten.
Je nach Konstitution des Patienten, der Art des Zugangs und der Distanz zur Wohnung beträgt der stationäre Aufenthalt zwischen 3 und 10 Tagen, durchschnittlich 8 Tage.
Normalerweise verbringt der Patient nach der radikalen Prostatektomie einige Stunden im Aufwachraum. Ein Aufenthalt auf der Intensivstation ist nur in Ausnahmefällen notwendig.
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Letzte inhaltliche Änderung:
21.10.2011
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