Sterilisation beim Mann - Die Operation (Teil 1)
Vorbereitung zur Operation: Bezüglich der Nahrungsaufnahme vor der Operation empfiehlt sich ein leichtes Frühstück am Morgen des Eingriffes. Die Rasur von Hodensack und Penisansatz sollte am Abend vor der Operation - oder direkt am Morgen der Operation - durchgeführt werden.
Narkose: Es wird in fast allen Fällen eine örtliche Betäubung angewandt. Eine Regionalanästhesie oder Vollnarkose erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten und bedingt zusätzliche Kosten für den Patienten.
Das OP-Team: Während der Operation sind der Operateur, ggf. ein ärztlicher Assistent, ggf. eine Op-Schwester/Pfleger am Op-Tisch und ein Op-Helfer („Springer“) im Op-Saal anwesend.
Dauer der Operation: Der Eingriff dauert 20 bis 60 Minuten.
Sterilisation beim Mann - Die Operation (Teil 2)
Die Operation im Detail: Der Patient wird auf den Rücken gelagert. Nach Desinfektion und nach Betäubung im Genitalbereich wird jeweils ein etwa 1 cm langer Schnitt rechts und links am Hodensack (Skrotum) durchgeführt. Der Samenleiter wird heraus präpariert und es werden 1 bis 2cm ausgeklemmt. Der Samenleiteranteil zwischen den Klemmen wird herausgeschnitten und meist zur histopathologischen Aufarbeitung eingesandt. Die Samenleiterenden werden mit elektrischem Strom koaguliert und mit Fäden abgebunden. Je nach Operateur wird ein Ende der Samenleiter ggf. in eine Bindegewebstasche eingenäht oder die Enden werden noch umgeklappt. Die Hautnaht wird meist mit selbstauflösenden Fäden durchgeführt, so dass diese nicht gezogen werden müssen.
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Letzte inhaltliche Änderung:
21.10.2011
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