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Nach der Operation (Nachsorge und Rehabilitation)
Ergebnis: Nach einer Oberschenkelstraffung ist eine lokale Schwellung und leichte Blutergussbildung zu erwarten. Diese sind individuell unterschiedlich und können unter Umständen auch stärker ausgeprägt sein. Obwohl diese sich in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen zurück bilden, können Restschwellungen im Operationsgebiet durchaus mehrere Wochen bestehen. Kleine Wundentzündungen werden häufig nach einer Oberschenkelstraffung beobachtet. Diese heilen in der Regel folgenlos innerhalb weniger Tage ab. Das endgültige Operationsergebnis kann erst ca. sechs Monate nach dem Eingriff beurteilt werden.
Kontrolltermine: Zwischen
dem 14. und 21. postoperativen Tag erfolgt der Fadenzug, nach Möglichkeit durch
den operierenden Chirurgen. Die Patienten tragen eine Kompressionsmiederhose
für insgesamt 6 Wochen. Nach 6 Monaten
erfolgt eine abschließende Kontrolle. Falls erforderlich, wird hier ein Termin
für eine kleine Korrektur der Narbe vereinbart.
Einschränkungen nach der Operation: Die Patienten werden am ersten postoperativen Tag bereits mobilisiert und können mit Hilfe auf die Toilette gehen. Die Drainagen werden erfahrungsgemäß nach 2-3 Tagen entfernt, zu diesem Zeitpunkt erfolgt üblicherweise auch die Entlassung. Gelegentlich kann auch bei gutem Befinden, aber noch hoher Sekretfördermenge, eine Entlassung mit noch liegenden Drainagen geschehen.
Nach der Entlassung aus der Klinik sind die Patienten in der Regel in der ersten Woche zu Hause teilweise auf Fremdhilfe hingewiesen. Während den ersten 3-4 Wochen müssen sich Patienten körperlich schonen. Das Betreiben von Sport, beispielsweise Joggen, Fahrrad fahren, Reiten, sollte bis zum Wundheilungsabschluss (meisten 3-4 Wochen) vermieden werden. Leichte Tätigkeiten, nämlich Spazierengehen, sind erlaubt und erwünscht, um einer Wadenvenenthrombose vorzubeugen.
Schmerzen und Narben nach der Operation: Im Allgemeinen wird eine Oberschenkelstraffung gut vertragen. Postoperativ haben manche Patienten ein Spannungsgefühl an beiden Oberschenkeln, welches sich meistens innerhalb weniger Wochen zurück bildet. Die postoperativen Schmerzen sind mit den üblichen Schmerzmitteln gut zu behandeln. Häufig werden kleine Wundentzündungen nach einer Oberschenkelstraffung beobachtet. Jedoch heilen diese in der Regel folgenlos innerhalb weniger Tage ab.
Je nach verwendeter Operationstechnik können unterschiedliche Narben entstehen, entweder nur quer verlaufend am Schritt, längs verlaufend oder quer und längs verlaufend an der Oberschenkelinnenseite. Diese Narben werden mit der Zeit unauffälliger und werden im Allgemeinen sehr gut akzeptiert.
Die Wundheilung ist erfahrungsgemäß nach drei Wochen vollständig abgeschlossen. Gelegentlich werden nach beiden Eingriffen nach einem halben Jahr kleine Korrekturen durchgeführt.
Medikamente nach der Operation: In den ersten Tagen nach der Operation werden vor allem Schmerzmittel, die gleichzeitig entzündungshemmend und abschwellend wirken, eingenommen. Zusätzlich sind für ein bis zwei Wochen milde, abschwellende Medikamente auf pflanzlicher Basis, wie WobenzymR, empfehlenswert. Bis zur vollständigen Mobilisation erhalten die Patienten täglich eine Anti-Thrombosespritze.
Rehabilitation / Physiotherapie: Nach beiden oben beschriebenen Eingriffen ist eine stationäre, teilstationäre oder ambulante Rehabilitation in den meisten Fällen nicht erforderlich.
Dauer der Abheilung: Spätestens
nach 4-5 Wochen sollten Patienten in der Lage sein, weitgehend allen
körperlichen Aktivitäten einschließlich Sport nachzugehen. Das endgültige
Operationsergebnis kann erst ca. sechs Monate nach dem Eingriff beurteilt
werden.
Krankschreibung: Eine
Krankschreibung nach ästhetisch-chirurgischen Eingriffen ist nicht zulässig, so
dass Berufstätige, je nach Beruf hierfür am besten 2-3 Wochen Urlaub nehmen
sollen. Falls die Behandlungskosten von der Krankenkasse bzw. Versicherung
übernommen werden, ist im Durchschnitt mit einer Krankschreibung von ca. 3-4
Wochen zu rechnen.
Hinweis für ein optimales
Operationsergebnis: Schon
um sich selbst sicherer zu fühlen, sollten die Patienten die Empfehlungen zur
Nachbehandlung befolgen und die Kontrolltermine wahrnehmen. Die Beschwerden
sollten sich rasch bessern: Bei einer Verschlechterung, insbesondere bei einer
einseitigen Schmerzzunahme, sollte sofort der betreuende Arzt konsultiert
werden. Deshalb ist auch davon abzuraten, schon nach wenigen Tagen aus dem
Umfeld des Chirurgen abzureisen.
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Artikelinformationen
Inhaltsverzeichnis
Letzte inhaltliche Änderung:
2011-10-18
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