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Rachenkrebs - Reha nach der Operation (Nachsorge und Rehabilitation)

Ergebnis: Nach einer Operation bei Rachenkrebs sollte dieser vollständig entfernt sein, dennoch sollte der Schluckweg wiederhergestellt sein. Neben der operativen Therapie ist bei einem Rachenkrebs oft eine Strahlentherapie ggf. mit Chemotherapie notwendig.

Kontrolltermine: Bei diesen bösartigen Tumoren muss eine regelmäßige Nachsorge erfolgen. Diese erfolgt in der Regel in spezialisierten Tumorsprechstunden der entsprechenden Klinik.

Einschränkungen nach der Operation: Die Einschränkungen nach einer Operation an einem Rachenkarzinom hängen im Wesentlichen vom Ausmaß der Operation ab. Bei der endoskopischen Entfernung eines Rachenkarzinoms muss sich der Patient so lange schonen, bis die inneren Wunden verheilt sind, insbesondere um eine Nachblutung zu vermeiden. Das heißt, körperliche Anstrengungen sind  in dieser Zeit nicht angezeigt, sie dauert in der Regel 2-3 Wochen. Der Patient muss aber keineswegs die ganze Zeit liegen. Das Essen und Trinken muss möglicherweise geübt werden, um ein Verschlucken zu vermeiden. Hier ist dann eine Schlucktherapie und Schluckübungsbehandlung durch einen Logopäden/eine Logopädin sinnvoll. Bei Ausräumung der Halslymphknoten (Neck dissection) müssen die Halswunden verheilen. Dies geschieht in der Regel nach 1-2 Wochen. In der ersten Zeit liegen noch Wunddrainagen in der Halswunde, die die Mobilität einschränken. Dennoch kann der Patient meist am ersten postoperativen Tag aufstehen. Musste bei einer solchen Operation ein Luftröhrenschnitt angelegt werden, kann es sein, dass der Patient für eine gewisse Zeit nicht sprechen kann, weil sein Atemweg durch eine Trachealkanüle gesichert ist. Bei ausgedehnteren Operationen muss der Patient ggf. mehrere Tage auf einer Intensivstation liegen. Sobald er auf Normalstation verlegt ist, beginnt auch hier die Mobilisierung. Das Erlernen des Schluckens kann  allerdings mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Auch hier kann zunächst das Sprechen durch einen Luftröhrenschnitt erschwert sein. Das Sprechen kann aber dann meist nach 1-2 Wochen, z.B. mit Hilfe einer Sprechkanüle, wieder ermöglicht werden. Nach einer Behandlung an einem Rachenkarzinom, die in der Regel auch eine postoperative Bestrahlung mit einschließt, ist eine Anschlussheilbehandlung  sinnvoll. Hierbei werden bei dem Patienten mit Hilfestellungen unter anderem auch die Schluck- und Sprechfunktionen verbessert. Langfristig kommt es auf Grund der Strahlentherapie oft zu einer dauerhaften Mundtrockenheit.

Schmerzen und Narben nach der Operation: Nach der Operation werden oft eine Magensonde oder sonstige künstliche Ernährungssonden notwendig sein. Es können erhebliche Schluckbeschwerden auftreten. Ein Luftröhrenschnitt kann notwendig sein, um den Atemweg sicher zu stellen. Schmerzen  und Narben nach der Operation können sehr unterschiedlich sein. Dies hängt von der Ausdehnung des Eingriffs ab. Nach der Operation kann eine Überwachung auf einer Intensivstation notwendig sein. Meist erfolgt für eine gewisse Zeit eine Antibiotika-Therapie. Bei der Operation und nach der Operation müssen ggf. Blutkonserven und verschiedene andere Medikamente gegeben werden.

Medikamente nach der Operation: Nach einer Operation müssen keine bestimmten Medikamente eingenommen werden. Manchmal ist eine Antibiotika-Therapie über eine längere Zeit notwendig. Ansonsten müssen ggf. Schmerzmittel oder auch entzündungshemmende Mittel eingenommen werden.

Rehabilitation / Physiotherapie: Nach Abschluss einer Tumorbehandlung auf Grund eines Rachenkarzinoms erfolgt eine Rehabilitation durch eine Anschlussheilbehandlung.

Dauer der Abheilung: Die Dauer der Abheilung ist wesentlich von dem Ausmaß der Operation abhängig. Bei endoskopischen Eingriffen mit Ausräumung der Halslymphknoten kann sie nur wenige Wochen betragen, bei größeren Tumoren auch Monate.

Krankschreibung: Die Krankschreibung kann Wochen bis Monate dauern. Sie ist einerseits von dem Ausmaß des operativen Eingriffs sowie der postoperativen Nachbehandlung (Bestrahlung, ggf. mit Chemotherapie) abhängig. Sie dauert meist auch noch über den Zeitraum der Anschlussheilbehandlung hinaus an.

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