Ungewollt kinderlos: In-Vitro-Fertilisation

IVF (in vitro fertilisation)

Der Schmerz, den ungewollt kinderlose Paare empfinden, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Hinzu kommen die unbegründete Scham, Schuldgefühle oder der Selbstvorwurf, versagt zu haben. Unvermindert stellen die allseits präsenten Bilder von Babys und Kindern aber auch die mitleidigen Blicke des sozialen Umfeldes eine zusätzliche Belastung für die betroffenen Paare dar. Kommt es auf natürlichem Wege nicht zu einer Schwangerschaft, ziehen viele Pärchen die Reproduktionsmedizin in Betracht, allem voran die In-Vitro-Fertilisation.

IVF – Eine Chance auf eine Familie mit Kind

Eines der gängigsten wie auch bekanntesten Verfahren der sogenannten Reproduktionsmedizin ist die In-Vitro-Fertilisation, übersetzt „Befruchtung im Glas“. Bei dieser Methode findet die Befruchtung der Eizellen außerhalb des weiblichen Körpers unter Laborbedingungen statt. Die Samen dafür werden durch Masturbation gewonnen oder stammen von einer Samenspende. Die Eizellen indes werden der Frau vorher entnommen. Diese Behandlung ist sehr komplex und dementsprechend teuer. Da die Krankenkassen die IVF nur unter bestimmten Bedingungen und auch lediglich begrenzt übernehmen, ist die finanzielle Belastung für die Paare hier in Deutschland oft hoch. Kliniken im Ausland haben sich ebenfalls auf die Reproduktionsmedizin spezialisiert und arbeiten auf höchstem Qualitätsstandard bei deutlich niedrigeren Preisen. Allen voran Häuser wie die Invimed IVF Klinik in Polen. Weltweit werden geschätzt mehr als 1,5 Millionen In-Vitro-Fertilisationen jährlich durchgeführt, Tendenz steigend. Ohne diese Variante der Reproduktionsmedizin, wären unzählige Frauen auf der Welt heute nicht im Mutterglück.

Ein komplexes Verfahren bei bisher unerfülltem Kinderwunsch

Die Paare durchleben während einer IVF eine sehr emotionale und aufwühlende Zeit. Über mehrere Wochen und Monate schwebt das Damoklesschwert des möglichen Scheiterns über der Familie. Jedoch nehmen insbesondere die Frauen den teils beschwerlichen Weg gern für ihr Mutterglück auf sich. Bevor das Kind auf die Welt kommt, stehen anstrengende Hormonbehandlungen und Kontrolluntersuchungen auf dem Plan. Das ständige Warten und Bangen führt zu zusätzlichem Stress. Letztendlich tragen nur zwei von zehn erfolgreich befruchteten Frauen ihr Kind bis zur Geburt aus. Dennoch bleibt immer die Hoffnung und Motivation, endlich das eigene Baby in den Armen zu halten und dafür nichts unversucht zu lassen.

Eine IVF ist sinnvoll, wenn

  • der Eileiter der Frau verschlossen ist oder fehlt
  • eine verminderte Zeugungsfähigkeit des Mannes vorliegt
  • bei der Frau die Diagnose Endometriose gestellt wurde
  • das Paar aus unbekanntem Grund kinderlos bleibt.

Tipp: Weitere Informationen zur In-Vitro-Fertilisation, deren genauem Verlauf sowie den Risiken und Chancen der Behandlung finden Sie auf der unabhängigen Seite familienplanung.de des Bundesministeriums für gesundheitliche Aufklärung. Hier werden ebenfalls die Bedingungen für die Kostenbeteiligung durch die gesetzliche Krankenversicherung erläutert.

Fazit: IVF steht für In-Vitro-Fertilisation und gehört zu den am häufigsten angewandten Methoden der Reproduktionsmedizin. Mit Hilfe der Befruchtung der Eizelle außerhalb des weiblichen Körpers versuchen jährlich mehr als 1,5 Millionen Frauen schwanger zu werden.

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