Sie leiden wie so viele an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder glauben es? Wir möchten Sie heute über die Möglichkeit informieren, dies in Form eines einfach durchführbaren Wasserstoffatemtest von specialmed.de zu diagnostizieren oder auszuschließen. Informationen rund um den Ablauf der Untersuchersuchung und die Informationen, die dieser Test Ihrem Arzt liefern kann, finden Sie in folgendem Artikel.

Anzeichen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

Zu den häufigsten Symptomen bei einer Unverträglichkeit zählen Funktionsstörungen des Magen- und Darmtraktes. Rund fünfzig bis achtzig Prozent der Bevölkerung leidet an einer Form der Intoleranz, ein hoher Wert. Aus diesem Grund ist ein einfacher Test eine gute Möglichkeit, um eine gesicherte Diagnose zu erlangen. Im Gegensatz zu einer Allergie gegen bestimmte Lebensmittel, bleibt eine Intoleranz oft lange unerkannt, da die Symptome wie Bauchschmerzen und Müdigkeit oft nicht mit bestimmten Lebensmitteln, die nicht vertragen werden, in Zusammenhang gebracht werden können. Fassen wir kurz zusammen:

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit kommt häufig vor
  • Anzeichen können Müdigkeit und Bauchschmerzen sein

Nahrungsmittelallergie

Mit nur zwei Prozent Betroffenen der Bevölkerung ist eine Allergie gegen bestimmte Lebensmittel recht selten. In den meisten Fällen treten Symptome schon in den ersten sechs Lebensjahren auf. Zudem können sie im Erwachsenenalter in Form einer Kreuzallergie in Erscheinung treten.

Wie funktioniert ein H2-Atemtest (Wasserstoffatemtest)?

Um zu verstehen, wie dieser Test funktioniert schauen wir uns zunächst die Verdauung im menschlichen Körper etwas genauer an.

Die Verdauung

Zucker oder Zuckeralkohole, die wir in Form von Lactose, Fruktose, Sorbit, Xylit, Xylose, Lactulose, Saccharose oder Glukose mit der Nahrung aufnehmen, wird im Körper durch bestimmte Enzyme im Dünndarm verstoffwechselt. Bei Menschen, die unter einer Intoleranz leiden, ist eben dieser Stoffwechsel gestört, die Enzyme arbeiten fehlerhaft. Dieser Vorgang passiert bereits im Dünndarm, werden die Zucker nur unzureichend zersetzt, gelangen sie unverdaut in den Dickdarm und müssen dort durch die Bakterien der Darmflora zersetzt werden. Bei diesem Abbau entsteht H2 (Wasserstoff). Da der Wert bei einer Intoleranz gegen Lebensmittel deutlich höher ist, als bei Menschen, bei denen der Stoffwechsel fähig ist, die Zuckerarten der Nahrung bereits im Dünndarm zu ersetzen, liefert ein entsprechender Test Aufschluss.

Durchführung des Tests

Der Wasserstoff, der bei fehlerhafter Verdauung im Dickdarm durch die Bakterien der Darmflora entsteht, gelangt im weiteren Verlauf ins Blut und wird anschließend über die Lungenflügel beim Atmen in die Atemluft abgegeben. Dieser Wert lässt sich mittels eines Gerätes zur Messung des Wasserstoffgehalts in der Atemluft feststellen. Der Patient sollte vor dem Wasserstoffatemtest nüchtern sein und Medikamente, die den Test verfälschen können, sollten vorher abgesetzt werden. Ihr Arzt wird sie darüber im Vorgespräch ausreichend informieren. Um nun auszutesten, gegen welche Nahrungsmittel, oder Zucker und Zuckeralkohole eine Unverträglichkeit oder Intoleranz vorliegt, bekommt der Patient einen speziellen Drink, der die zu testenden Substanzen enthält. In einem Zeitraum von 30- 60 Minuten durchläuft der Trunk zuerst den Dünndarm, um dann in den Dickdarm zu gelangen. Hier startet bei Patienten mit einer Intoleranz die Zersetzung durch die Dickdarmbakterien und es entsteht Wasserstoff. Ein Vergleichswert vor dem Test liefert Aufschluss, ob bei dem Patienten eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt.

Fazit

Der Test ist eine gute Möglichkeit Fehlfunktionen der Verdauung zu diagnostizieren und die Ernährung dementsprechend anzupassen. Zwar können die Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall oder Blähungen, die bei der Einnahme des Drinks entstehen unangenehm sein, sie sollten sich aber schnell wieder legen.