Gesicht, Brust, Bauch, Beine: Was bezahlt man eigentlich für Schönheitsoperationen?

Schönheitsoperationen sind schon lange kein Tabu-Thema mehr. So gut wie alle Prominenten, wenigstens die weiblichen, haben schon eine an sich durchführen lassen. Bei ihnen spielt Geld in der Regel aber auch keine Rolle. Anders bei uns „Normalos“. Da stellt sich schnell die Frage: Was kostet eine Schönheitsoperation überhaupt?

Nach oben keine Grenze

Ein Eingriff eines Schönheitschirurg kann relativ günstig sein, aber auch ziemlich teuer werden. Günstige Eingriffe sind beispielsweise Botox-Behandlungen, die schon für um die 100 Euro zur Gesichtsstraffung angeboten werden. Aber das ist auch ein vergleichsweise geringer Eingriff. Die großen Fische sind jene Eingriffe, die einen dauerhaften Effekt haben, als da wären beispielsweise das Facelift, die Bruststraffung oder Brustvergrößerung, Wadenkorrektur oder Fettabsaugung. Auch die Bauchdeckenstraffung ist ein häufiger Eingriff. Hier liegen die Preise jenseits von 1000 Euro, da aber auch der Aufwand wesentlich höher ist: Der Arzt operiert, braucht dafür aber Assistenten, einen Narkosearzt und natürlich das Equipment.

„Problematisch“ ist, wenn Operationen Folgeoperationen notwendig machen. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn in vergleichsweise kurzer Zeit relativ viel Gewicht verliert. Das meiste Fett lagert sich am Bauch ab, der dicker wird, die Haut dehnt sich. Ab einem gewissen Punkt gibt es kein Zurück mehr. Verliert man das Gewicht, hängt der Bauch und um das zu korrigieren, wird eine Bauchdeckenstraffung nötig. Das kann auch passieren, nachdem man sich beispielsweise ein Magenband einsetzen lässt. Wenn ein Eingriff einen weiteren bedingt, spricht man von einer Folgeoperation, die dann natürlich auch weder teuer wird.

Möglichkeiten zur Finanzierung

Da nicht jeder ein Prominenter mit einem prall gefüllten Konto ist, bieten viele Schönheitskliniken die Möglichkeit einer Finanzierung an. Dabei wird der Betrag, der für die OP bezahlt werden muss, in Raten abgestottert. Wer sich selbst in eine bessere Verhandlungsposition bringen möchte, sollte am besten schon Geld haben. Das geht mit einem Kredit relativ einfach. Bevor man jedoch einen aufnimmt, sollte man sich über die Konditionen und Optionen informieren. Hierbei gibt es einige interessante Punkte, so bieten viele Banken etwa eine Restschuldversicherung an. Dabei wird eine Versicherung abgeschlossen, die im Versicherungsfall die Restschuld begleicht. Sie kann beispielsweise dann eingreifen, wenn man arbeitslos wird. Allerdings sollte man sich unbedingt die genauen Konditionen dazu durchlesen, denn die Restschuldversicherung schließt auch viele Fälle aus und wird dann womöglich nicht zahlen.

Kommentarfunktion ist deaktiviert