Haartransplantation – Alles was man wissen muss

Ohne Geheimratsecken oder Glatze durchs Leben zu gehen, ist der Wunsch vieler Männer. Denn mit dem schwindenden Haar verringert sich gleichzeitig bei vielen das Selbstbewusstsein. Nach wie vor steht eine volle Haarpracht stellvertretend für Jugend und Schaffenskraft. Die Haartransplantation ist eine bewährte Methode, schütteres Haar wieder voll und attraktiv aussehen zu lassen.

Definition Haartransplantation

Wer besonders als Mann volles Haar hat, wirkt dynamisch und attraktiv. Doch mit zunehmendem Alter leiden sehr viele Männer unter Haarverlust. Experten gehen von 50 % der Männer weltweit aus. Manche leiden nicht nur unter gesteigertem Haarverlust (Effuvium), sondern regelrecht unter Alopezie. Das dadurch entstehende negative Selbstbild kann sowohl das Privat- als auch Berufsleben beeinflussen. Die Eigenhaartransplantation kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn der Haarausfall erblich bedingt ist. Denn in diesem Fall ist vielfach der Haarkranz am Hinterkopf hormonell bedingt weniger betroffen. Aus diesem dichteren Areal können Haare entnommen und an die lichten bzw. kahlen Stellen verpflanzt werden. Streng betrachtet werden nicht ausschließlich die Haare verpflanzt, sondern die Haarfollikel transplantiert. Sie umschließen die Haarwurzeln und sorgen dafür, dass das Haar nach der Transplantation weiter wächst. Eigenhaartransplantationen werden von Ärzten für Ästhetische Medizin durchgeführt. Um Leistungen und Preise der Ärzte für die Privatleistung „Eigenhaartransplantation“ übersichtlich und effektiv gegenüberzustellen, lohnt es sich auf einschlägigen Portalen einen Vergleich durchzuführen. Bewährt hat sich hierfür etwa www.Haartransplantation-Vergleich.de.

Die unterschiedlichen Methoden einer Eigenhaartransplantation

Der erste Eingriff dieser Art wurde in den 1960er Jahren in den USA praktiziert. Seither hat sich sehr viel in der Technik sowie in den Methoden verändert. Zwei stechen hier besonders hervor und werden entsprechend häufig von den Medizinern angewandt.

  • FUT: FUT steht stellvertretend für Follicular Units Transplantation, auch Streifen-Methode oder Stipe Method genannt. Hierbei entfernen die Ärzte einen schmalen Hautstreifen einer behaarten Stelle des Körpers, meist am Hinterkopf des Patienten. Das Areal wurde vorher örtlich betäubt und wird nach der Entnahme mit einer speziellen Naht wieder geschlossen. Unter dem Microskop wird der Hautstreifen nun in einzelne Follikulare aufgeteilt und an die entsprechend gewünschten Stellen verpflanzt.
  • FUE: Bei der Follicular Unit Extraktion entnehmen die Mediziner mit einer schmalen Hohlnadel kleine Haargruppen, die aus 1 – 3 Haaren samt Follikel bestehen, und verpflanzen sie. Das Areal an dem die Haare entnommen werden, wird im Vorherein rasiert. Die Ergebnisse dieser Methode sehen besonders natürlich aus.

Die Haartransplantation und ihre Kosten

In aller Regel handelt es sich um eine Privatleistung, da eine Eigenhaartransplantation zumeist medizinisch nicht notwendig ist. Abhängig von der Methode, der Anzahl der einzelnen Grafts (Transplantate) sowie den Preisen des Arztes können sehr unterschiedliche Gebühren auf die Patienten zukommen. Um die Kosten einer Haartransplantation sowie die Qualität und Leistung verschiedener Mediziner zu vergleichen, lohnt es sich, entsprechende Vergleichsportale zu bemühen. Der Unterschied zwischen einzelnen Praxen im In- und Ausland kann von 2500,- € bis zu knapp 12.000 € liegen.

Fazit: Die Eigenhaartransplantation ist eine bewährte und andauernde Methode, die Haarpracht voll und dicht aussehen zu lassen. Sie kommt vorrangig bei hormonell bedingtem Haarausfall bei Männern zum Einsatz, die an anderen Körperstellen über eine ausreichende Behaarung verfügen.

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